Darum gehts
- Caroline von Rantzau (†26) starb am 1. Juni 2026 in Südafrika
- Die deutsche Millionärstochter hatte sich in dem afrikanischen Land eine eigene Existenz aufgebaut
- Jagdgewehr bei ihrer Leiche gefunden
Der rätselhafte Tod von Caroline von Rantzau (†26) in Südafrika auf dem familieneigenen Jagdanwesen in Südafrika beschäftigt seit Tagen die deutschen Medien. Die junge Millionärserbin starb unter mysteriösen Umständen.
Während zunächst verbreitet wurde, es sei zu einem Unfall gekommen, deuten die Erkenntnisse der südafrikanischen Behörden mittlerweile auf ein düstereres Szenario hin. Blick fasst zusammen, was bisher bekannt ist – und welche Fragen noch ungeklärt sind.
Was ist passiert?
Am 31. Mai 2026 wird der südafrikanische Finanzmanager Arno Koen (†44) auf der Lodge der Familie von Rantzau tot aufgefunden. Offenbar wurde er mit einer Pistole erschossen. Koen und Caroline von Rantzau pflegten ein sehr inniges Verhältnis. Sie soll ihn gegenüber Vertrauten als eine Art «Ziehvater» bezeichnet haben. Das berichten deutsche Medien.
Nur einen Tag später wird auch die Millionärstochter tot in ihrem Zimmer entdeckt. Zeugen gaben laut «Bild» an, zwei Schüsse aus ihrem Zimmer gehört zu haben. Mysteriös: Sie soll durch eine Schussverletzung aus einem Grosswild-Jagdgewehr gestorben sein. Das Gewehr soll unmittelbar neben der Leiche der jungen Frau gelegen haben. Gemäss Aussagen eines Zeugen soll diese Waffe direkt aus dem Waffenschrank ihres Vaters stammen.
Die südafrikanische Polizei hat am Tatort Spuren gesichert und Zeugen vernommen. Derzeit wartet man auf die entscheidenden Ergebnisse der Obduktionen.
Was machte Caroline von Rantzau in Südafrika?
Wie «Bild» weiter schreibt, soll sie sich in Südafrika eine eigene Existenz aufgebaut haben. In der Region an der Grenze zu Mosambik soll sie sich erst kürzlich zwei weitere Anwesen gekauft haben. Die passionierte Jägerin soll sich auf dem Safari-Anwesen in der Provinz Limpopo, wo sie starb, auch um die Aufzucht von Tieren gekümmert haben.
Was bleibt mysteriös?
Warum lag die Pistole, mit der Arno Koen erschossen wurde, mindestens fünf Meter von seiner Leiche entfernt? War eine zweite Person involviert? Die Polizei schweigt beharrlich dazu, ob gegen Dritte ermittelt wird. Auch der Manager der Lodge will keine Auskünfte erteilen.
Ebenfalls noch unklar ist die Rolle der Eltern. Eberhart und Patricia von Rantzau waren am 31. Mai auf der Lodge. Haben sie von dem tödlichen Schusswaffengebrauch nichts mitbekommen?
Von der Familie und von Unternehmensseite hört man nichts mehr. Angeblich soll in der Firma erst verbreitet worden sein, Caroline von Rantzau habe einen Autounfall gehabt, später war in einer internen E-Mail dann nur noch von einem «tragischen Unfall» die Rede.