Powerbank fängt Feuer
KLM-Boeing muss wegen Ex-CEO umdrehen

Auf dem KLM-Flug von Amsterdam nach Curaçao fing plötzlich eine Powerbank Feuer und die Maschine musste nach Amsterdam zurückkehren. Der Akku gehörte ausgerechnet dem ehemaligen CEO der Fluggesellschaft.
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Während der Besitzer der Powerbank schlief, explodierte diese plötzlich und fing Feuer.
Foto: Aviation News

Darum gehts

  • Flug von Amsterdam nach Curaçao kehrte nach Powerbank-Explosion über Atlantik um
  • Powerbank gehörte Ex-KLM-CEO Camiel Eurlings, der leichte Verletzungen erlitt
  • 322 Passagiere übernachteten in einem Hotel, Weiterflug am Freitag
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Angela RosserJournalistin News

Bereits über fünf Stunden war der Flieger von Amsterdam nach Curaçao in der Luft. Dann gab es plötzlich einen Knall, wie eine Passagierin gegenüber RTL erzählt.

«Daraufhin brach sofort ein Feuer aus. Grosse Flammen schlugen über dem Sitz empor. Der Knall kam von der explodierenden Powerbank, die sofort Feuer fing», sagt sie. Alle seien zutiefst erschüttert gewesen. Die Kabinenbesatzung habe aber sehr schnell reagiert, das Feuer gelöscht und mit allen Anwesenden gesprochen, um sie zu beruhigen.

Ex-CEO durch Knall geweckt

Trotzdem entschied der Pilot aber über dem Atlantik, aufgrund des Vorfalls nach Amsterdam zurückzukehren, wo die Maschine gegen 20.40 Uhr landete. Wie mehrere Personen gegenüber den Medien sagten, soll das Gerät ausgerechnet dem ehemaligen CEO der Fluggesellschaft KLM, Camiel Eurlings (53), gehört haben. Dieser habe geschlafen und sei durch den Knall der explodierenden Powerbank geweckt worden sein. Ausserdem soll er leichte Verletzungen davon getragen haben.

Die Passagierin habe nach dem Vorfall auch mit ihm persönlich gesprochen. Auch er sei «extrem schockiert» gewesen. «Es tat ihm furchtbar leid für die Situation und die Unannehmlichkeiten für alle Beteiligten. Er war sehr aufgebracht», sagte sie.

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Aufladen an Bord verboten

Nicht nur erschreckend, sondern auch etwas peinlich ist, dass viele Passagiere bestätigten, dass es sich bei dem Mann um Camiel Eurlings handelte und zu Protokoll gaben, dass es Eurlings die Powerbank benutzt habe. Das ist auf KLM-Flügen aber ausdrücklich verboten. Es ist nur das Mitführen der Akkus erlaubt. Nicht aber deren Benutzung. Bestätigt wurde seine Identität von der KLM aber nicht.

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Dass ausgerechnet der ehemalige CEO des Unternehmens diesen Fauxpas begeht, beschreibt die Passagierin als «unglaublich dumm». Ein anderer sagt auch: «Als normaler Passagier kann so ein Fehler passieren. Aber nicht, wenn man die Hausregeln eigentlich kennen sollte.» Die 322 Reisenden verbrachten die Nacht in einem Hotel und flogen am Freitagmorgen dann doch noch nach Curaçao.

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