Unglück in Italien
Schweizer (†72) stirbt bei Helikopterabsturz am Lago Maggiore

Am Freitagmorgen ist ein Helikopter am Lago Maggiore abgestürzt. Eine Person verstarb, drei weitere wurden verletzt.
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Für einen Schweizer kam jede Hilfe zu spät.
Foto: ANSA

Darum gehts

  • Helikopter stürzt am Lago Maggiore ab – ein Toter, drei Verletzte
  • Schweizer Unternehmer (†72) stirbt, war Eigentümer des abgestürzten Helikopters
  • Zwei Verletzte per Rettungshelikopter ins Spital, dritter per Krankenwagen gebracht

Bei einem Helikopterabsturz am Freitagvormittag im italienischen Solcio di Lesa in der Provinz Novara am Lago Maggiore ist ein Insasse verstorben. Drei weitere Passagiere wurden verletzt. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, war der private Helikopter kurz zuvor von einer Villa in der Gegend zu einem Rundflug gestartet, als es aus noch ungeklärten Gründen abstürzte. Kurz nach dem Start sei er in Turbulenzen geraten, heisst es in Berichten.

Laut einem Bericht von «Corriere della Sera» handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Unternehmer (†72) aus der Schweiz, der seit Jahren am Lago Maggiore lebte. Er war auch Eigentümer des Helikopters, der sich mutmasslich in Bäumen verfing und anschliessend auf den Boden geprallt ist. Laut «La Stampa» betrieb der Schweizer Unternehmer eine grosse Ferienanlage bei Lesa, von der aus der Helikopter zu einem Touristenflug über den See gestartet war. Solche Flüge soll der 72-Jährige als Service für Feriengäste angeboten haben.

Gemeindepräsident: «Alle im Ort schockiert»

Laut lokalen Medien wurden zwei der Verletzten per Rettungshelikopter ins Spital geflogen, der dritte wurde mit einem Krankenwagen ins Spital gebracht. Bei den Verletzen handelt es sich Medienberichten zufolge um deutsche Touristen. Wie «Giornale La Voce» berichtete, sind die Verletzten ein 58-jähriger Mann, eine 57-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann. Auch der Gemeindepräsident von Lesa, Luca Bona, war vor Ort, um zusammen mit den Rettungskräften den Einsatz zu koordinieren.

Er habe den Toten gut gekannt, sagte Bona «La Stampa». «Er war ein leidenschaftlicher Boots- und Musikliebhaber.» Gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern sei der Schweizer ein fester Bestandteil der Gemeinde gewesen. «Die Nachricht hat alle im Ort schockiert.» Die Staatsanwaltschaft der Gemeinde Verbania in der Provinz Novara hat nun Ermittlungen eingeleitet.

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