Darum gehts
- Bei Leipheim stoppte die Polizei ein Schweizer Auto
- Dem 29-jährigen Lenker war die Fahrerlaubnis entzogen
- Nach THC-Konsum wird gegen ihn doppelt ermittelt
Ermittlung gegen einen Schweizer Autofahrer in Deutschland. Am Sonntag wurde an der Anschlussstelle Leipheim im Bundesland Bayern ein Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen von der Polizei kontrolliert. Der 29-jährige Lenker gab an, zusammen mit seinem Beifahrer auf dem Weg in die Schweiz zu sein.
Auf Nachfrage der Beamten behauptete der Mann, seinen Führerschein zu Hause in der Schweiz vergessen zu haben. Das berichtet die «Augsburger Allgemeine». Eine Überprüfung der polizeilichen Datensätze ergab jedoch, dass dem Schweizer die Fahrerlaubnis aufgrund zu vieler Punkte entzogen worden war, heisst es im Bericht weiter.
Ermittlungen eingeleitet
Zudem zeigte der 29-Jährige laut den Beamten Anzeichen für eine Drogenbeeinflussung. Der Schweizer gab im Anschluss zu, am Vorabend THC konsumiert zu haben. Die Beamten zogen den Autofahrer aus dem Verkehr und ordneten eine Blutentnahme an. Der Beifahrer stand laut Angaben der Polizei ebenfalls unter Drogeneinfluss, weshalb auch er die Fahrt nicht fortsetzen konnte.
Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt.