Tragödie in Mittelamerika. Eine junge Schweizerin ertrank am frühen Freitagmorgen in einem Fluss in Nicaragua. Das berichten mehrere lokale Medien übereinstimmend. Das Fahrzeug, vermutlich ein Pick-up-Truck, in dem die Touristin zusammen mit drei anderen Personen unterwegs war, wurde von einem Fluss mitgerissen.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA bestätigt den Tod der Schweizerin gegenüber Blick. «Die Schweizerische Botschaft in San José steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden und unterstützt die Angehörigen im Rahmen des konsularischen Schutzes», heisst es in er Mitteilung weiter.
Auch eine Französin und eine Nicaraguanerin verloren dabei ihr Leben. Der mexikanische Fahrer des Fahrzeugs konnte sich wohl retten, berichtet unter anderem «La Prensa».
Starke Regenfälle vor dem Unfall
Laut einem ersten Polizeibericht versuchte die Gruppe um etwa 1 Uhr Morgens, den Nahualapa-Fluss zu durchqueren, dessen Strömung normalerweise ungefährlich ist. Starke Regenfälle in den Stunden vor dem Unfall hätten die Lage jedoch deutlich verschärft. Die Warnungen der Behörden bezüglich der verstärkten Strömung hätte die Gruppe wohl nicht erhalten.
Eines der Opfer, vermutlich die Nicaraguanerin, war bei einem Hotel in der Gegend angestellt. Die beiden jungen Touristinnen waren wohl als Teilnehmerinnen eines Surf-Camps in Nicaragua, heisst es bei «La Prensa» weiter.