Darum gehts
- Trump empfängt Netanyahu im Weissen Haus und zeigt sich zuversichtlich
- Trump präsentierte 21-Punkte-Friedensplan für den Nahen Osten
- Es ist Netanyahus vierter Besuch im Weissen Haus seit Trumps Amtsantritt
US-Präsident Donald Trump (79) hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu (76) im Weissen Haus in Empfang genommen. Trump sagte am Montag bei der Begrüssung, er sei «sehr zuversichtlich», eine Vereinbarung im Gazakrieg treffen zu können. Es ist bereits Netanyahus vierter Besuch im Weissen Haus seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar. Im Anschluss wollten beide Politiker vor die Presse treten.
Trump hatte am Wochenende Hoffnungen auf einen Durchbruch bei den Bemühungen um ein Ende des Gaza-Krieges genährt. «Wir werden es schaffen», schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Zum ersten Mal seien alle Beteiligten «an Bord».
Wie reagiert Netanyahu auf Trumps 21-Punkte-Plan?
Nach Angaben von Trumps Sondergesandten Steve Witkoff (68) hatte Trump vor einigen Tagen bei einem Treffen mit Vertretern arabischer Staaten einen 21-Punkte-Friedensplan für den Nahen Osten präsentiert.
Darin sind nach Angaben von Diplomaten unter anderem eine dauerhafte Waffenruhe und die Freilassung aller Geiseln durch die radikalislamische Hamas vorgesehen. Zudem sollen sich die israelischen Truppen aus dem Gazastreifen zurückziehen. Hier erfährst du, worum es in den 21 Punkten im Detail geht.
Britische Medien berichten, der frühere britische Premierminister Tony Blair könnte eine zentrale Rolle in einer Übergangsregierung des Gazastreifens spielen.