Darum gehts
- Trump empfängt Selenski im Weissen Haus zu Gesprächen über Tomahawk-Lieferungen
- Mögliche Tomahawk-Lieferung könnte Ukraine Angriffe tief in Russland ermöglichen
- Tomahawk-Marschflugkörper haben eine Reichweite von bis zu 2500 Kilometern
Nach dem Frieden im Gazastreifen hat US-Präsident Donald Trump (79) ein nächstes Ziel: den Ukraine-Krieg zu beenden. Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass sich Trump «wahrscheinlich in den nächsten zwei Wochen» in Budapest mit Russlands Präsident Wladimir Putin (73) treffen will.
Bereits im August hatten sich die beiden Staatschefs in Alaska gesehen – ohne den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski (47) und ohne greifbares Ergebnis. Auch jetzt ist unklar, welche Rolle Selenski dieses Mal spielen wird.
Vor dem Treffen mit Putin wird Trump den Ukraine-Präsidenten am Freitag im Weissen Haus für Gespräche empfangen. Wichtigstes Thema des Treffens ist nach Angaben der ukrainischen Regierung die mögliche Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern mit hoher Reichweite an die Ukraine.
Verhältnis zwischen Trump und Selenski besserte sich
Am vergangenen Wochenende hatte Trump gesagt, er könne Putin mit der Lieferung von Tomahawks an Kiew drohen, falls Russland seine Angriffe auf die Ukraine nicht einstelle.
Tomahawk-Marschflugkörper haben eine Reichweite von bis zu 2500 Kilometern und würden der Ukraine damit Angriffe tief in russischem Gebiet ermöglichen. Das Verhältnis zwischen Trump und Selenski hatte sich nach einem schwierigen Start in den vergangenen Monaten zusehends verbessert.
Kämpfe um ein Dreiertreffen
Trump versuchte schon lange, als Vermittler im Ukraine-Krieg zu intervenieren. Bisher ohne grösseren Erfolg. Ursprünglich hatte Trump nach dem Alaska-Treffen anvisiert, dass es in den Verhandlungen um ein Ende der Kämpfe zu einem Dreiertreffen kommt – doch das fand nie statt.
Russland hatte den Krieg im Februar 2022 mit einem Angriff auf die Ukraine begonnen. Seitdem dauern die Kämpfe unerbittlich an.