Darum gehts
- Flug von Dallas nach Newark musste am 3. September in Baltimore notlanden
- Passagier griff Mitreisenden an, wurde mit Klebeband und Kabelbindern fixiert
- FBI ermittelt, Angreifer vor Ort verhaftet, keine Verletzten gemeldet
Ein Linienflug von Dallas nach Newark endete am Donnerstag mit einer Notlandung in Baltimore. Der Grund: Ein Passagier ist an Bord völlig ausgerastet.
Laut Augenzeugen begann das Drama rund zwei Stunden nach dem Start. Plötzlich packte der Mann einen anderen Passagier an der Kehle. Der ehemalige Polizist Juan Mejia und sein Sitznachbar Richard Olenik griffen sofort ein.
FBI ermittelt zum Fall
«Ich drehte mich um und sah, wie ein Passagier einen anderen an der Kehle packte», schildert Mejia die wilde Szene. Gemeinsam fixierten sie den Angreifer zunächst mit Kabelbindern. Weil das nicht reichte, fesselten sie seine Hände, den Oberkörper und sogar seinen Kopf mit Klebeband an den Sitz.
Auch eine Flugbegleiterin, die den Mann beruhigen wollte, wurde verbal attackiert. Der Pilot fackelte nicht lange und landete ausserplanmässig in Baltimore. Dort nahm die Polizei den Mann sofort fest.
American Airlines erklärte dazu: «Die Sicherheit unserer Kunden und unserer Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität, und wir tolerieren keinerlei Gewalt. Wir danken unseren Teammitgliedern für ihre Professionalität und unseren Kunden für ihr Verständnis». Das FBI ermittelt nun in dem Fall.