Darum gehts
- Apple stellt neue iPhones vor, darunter ein ultradünnes Modell namens iPhone Air
- 120-Hz-Display, verbesserte Kameras und Satellitenverbindung für Apple Watch
- iOS 26 bringt neue Designsprache Liquid Glass und wird ab 15. September erwartet
Es ist das dünnste iPhone, das Apple je gebaut hat: 5,6 Millimeter misst das iPhone Air – und verzichtet auf die Ziffer 17 im Namen. Der Rahmen besteht aus Titan, Vorder- und Rückseite sind erstmals komplett mit Ceramic Shield geschützt. Die Farben: Schwarz, Weiss, Gold und Blau.
Das Display kommt auf 6,5 Zoll, 120 Hertz Bildwiederholrate und bis zu 3000 Nits Helligkeit. Im Innern arbeitet der neue A19 Pro Chip, unterstützt von einem Funkchip N1 und dem Modem C1X. Apple verspricht hohe Leistung bei niedrigerem Energieverbrauch.
iPhone Air kostet 999 Franken
Die Schwachstelle bleibt wohl der Akku. Apple bleibt vage und sagt, er halte «den ganzen Tag». Im Datenblatt steht 22 Stunden Videostreaming. Neu ist eine dünne MagSafe-Powerbank, die sich hinten anheften lässt. Platz gespart wird auch bei der SIM: Das Air setzt weltweit auf eSIM, ein Schacht fehlt. Einschränkungen gibt es bei der Kamera – es gibt hinten nur eine 48-Megapixel-Linse. Der Preis liegt bei 999 Franken (256 GB).
Praktische Selfie-Funktion
Das reguläre iPhone 17 bringt ein helleres Display, erstmals Pro-Motion für flüssigere Bildraten und einen Akku, der laut Apple bis zu acht Stunden länger hält. Die Dualkamera kombiniert 48 und 12 Megapixel, dazu kommt die neue Frontkamera. Preis: 799 Franken (256 GB). Beim iPhone 17 Pro setzt Apple auf ein Unibody-Design aus Aluminium, das Wärme besser abführen soll. Auffällig ist der Kamerabalken, der sich neu über die gesamte Rückseite zieht. Das Gerät läuft mit dem A19 Pro und dem bislang grössten Akku in einem iPhone. Zahlen nennt Apple auch hier keine. Dafür gibt es ein Teleobjektiv mit bis zu 8-fachem optischem Zoom. Preis: 1099 Franken (256 GB), das Pro Max startet bei 1199 Franken (256 GB).
Neu bei allen iPhones ist die sogenannte Center-Stage-Selfiekamera. Ihr quadratischer Sensor nimmt mehr vom Bild auf – egal ob im Hoch- oder Querformat. Das iPhone muss man dafür nicht mehr drehen. Die Kamera erweitert den Ausschnitt automatisch, stabilisiert Videos und hält Gesichter zentriert im Bild. Das ist praktisch, muss sich aber erst noch im Alltag behaupten.
Uhren und KI-Dolmetscher
Auch die Uhren wurden überarbeitet. Die Apple Watch Series 11 misst neu den Blutdruck und vergibt einen Sleep Score. Die Watch Ultra 3 kann Nachrichten über Satellit senden – Notfall-SMS sind gratis. Die AirPods Pro 3 wiederum sollen doppelt so gutes Noise-Cancelling bieten, Gespräche in Echtzeit übersetzen (Hallo Babelfisch) und beim Training Puls und Kalorien messen.
Apple kündigt den «grössten Sprung aller Zeiten» an. Tatsächlich ist das Air das auffälligste Modell – extrem dünn, technisch stark, aber mit einigen Abstrichen bei Akku und Kamera. Die übrigen Geräte sind Weiterentwicklungen, ohne grosse Überraschungen. Überraschend sind dagegen die Preise: In der Schweiz sind die neuen iPhones deutlich günstiger. Viele Modelle kosten rund 50 Franken weniger, das Standardmodell sogar fast 150 Franken weniger als der Vorgänger mit ebenfalls 256 GB Speicherplatz.