Herumstreunende und abgemagerte Büsis kennen viele aus den Ferien. Doch es gibt sie auch in der Schweiz. Mit schätzungsweise bis zu 300'000 herrenlosen Katzen besteht hierzulande ein massives Streunerproblem. Die Dunkelziffer ist hoch, da die Tiere oft zurückgezogen leben und die Nähe zu Menschen scheuen.
Streunerkatzen stammen vor allem von unkastrierten Hauskatzen mit Freigang ab. Bereits mit durchschnittlich fünf Monaten sind Katzen geschlechtsreif. Eine Katze kann pro Jahr mehrere Würfe mit mindestens drei Kätzchen grossziehen, die wiederum nach einem halben Jahr selbst für Nachwuchs sorgen. Das Ergebnis: Es gibt immer mehr Streuner, die laut der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN meist ein elendes Dasein fristen.
Die Rechnung ist einfach. Je mehr Streuner es gibt, desto stärker wird die Konkurrenz um Nahrung. Auch Krankheiten übertragen sich noch schneller. «Entgegen der verbreiteten Meinung, dass die ‹Natur das selbst regelt›, leiden Katzen oft monatelang an Krankheiten, Hunger oder Verletzungen, sterben qualvoll und stecken andere Katzen an», erklärt Yasmine Wenk, Kampagnen-Koordinatorin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz. Die unkontrollierte Vermehrung von Katzen führt auch dazu, dass jedes Jahr unzählige ungewollte Jungtiere in Tierheime abgeschoben, ausgesetzt oder getötet werden.
Kastrationen verhindern viel Leid
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.
Katzen durch einen Mikrochip schützen
Neben der Kastrierung empfiehlt es sich auch, die Katze mit einem Mikrochip versehen zu lassen. Während für Hunde in der Schweiz bereits eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht gilt, ist dies für Katzen noch immer freiwillig. Dabei wäre es gerade auch für die Samtpfoten genauso wichtig, denn damit kann Transparenz und Klarheit über Herkunft und Besitz von Katzen geschaffen werden, wenn sie gefunden, kontrolliert oder untersucht werden. Das würde laut VIER PFOTEN erhebliche Verbesserungen in vielen Bereichen bewirken, insbesondere im Tierschutz. Zudem verschwinden in der Schweiz jährlich Tausende Katzen und nur ein kleiner Anteil wird wieder gefunden. Mit einer eindeutigen Identifikation der registrierten Daten kann dem entgegengewirkt werden.
Fundtiere könnten so rascher identifiziert und ihren Halterinnen und Haltern zugeordnet werden. Auch Katzen, die in Verkehrsunfälle verwickelt wurden, können von Tierärztinnen und Tierärzten oder durch die Polizei sofort identifiziert und die Familien rascher informiert werden.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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