Bei «Promi Big Brother»
Schweizer Reality-Sternchen offenbart Fehlgeburt

Im Container von «Promi Big Brother» hat Francesca Morgese erstmals von einer Fehlgeburt vor zwei bis drei Jahren erzählt. Mit ihrer Schilderung rührte sie Mitkandidatin Kim Virginia, die selbst ein Kind verloren hat, zu Tränen.
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Francesca Morgese war vor einigen Jahren schwanger, ohne dass sie es gemerkt zu haben.
Foto: Joyn / Sat.1 / «Promi Big Brother»

Darum gehts

  • Morgese spricht bei «Promi Big Brother» über ihre Fehlgeburt
  • Sie führt sie auf eine fehlende Anti-D-Spritze zurück
  • Auch Kim Virginia verlor ein Baby; Georgina Stumpf weist Fake-Vorwürfe zurück
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Saskia SchärRedaktorin People

Woche zwei ist im Container von «Promi Big Brother» angebrochen und das Schweizer Reality-Sternchen Francesca Morgese (28) rührt mit einer persönlichen Offenbarung ihre Berufskollegin Kim Virginia (31) zu Tränen. Konkret geht es dabei um das Thema Fehlgeburt, mit dem beide bereits ihre Erfahrungen machen mussten. Bei Kim Virginia war das bekannt, bei Morgese hingegen nicht.

Letztere will von Kim Virginia wissen, wie es denn bei ihr gewesen sei. «Musstest du gebären oder konntest du medikamentös?» «Gebären», antwortet diese kaum hörbar und stellt sogleich klar, dass sie darüber nicht sprechen möchte. Morgese fährt fort: «Aber bei dir ist es ja auch noch nicht so lange her, bei mir schon zwei, drei Jahre.» Kim Virginia versucht mit ihrem Ehemann Nikola Grey (30) bereits seit langem ein Kind zu bekommen. Das hat trotz künstlicher Befruchtung bisher nicht geklappt.

«Ich hatte noch nie so Schmerzen»

Morgese erklärt ihrer Mitstreiterin, wie es zu ihrer Fehlgeburt gekommen war. «Es ist leider natürlich abgebrochen. Es war eine Null-Rhesus-Schwangerschaft. Ich bin 0 negativ – die Spritze wurde nicht gesetzt, weil ich es nicht wusste – und dann hat sozusagen mein Körper das abgestossen.» Rhesus-negative Mütter erhalten eine Anti-D-Prophylaxe, um zu verhindern, dass ihr Immunsystem Antikörper bildet und den Rhesus-positiven Fötus abstösst. Genauso war dies bei Mitstreiterin Georgina Stumpf der Fall, wie die Ex von Rapper Sido den beiden Frauen im Gespräch erklärt.

Im Unterschied zu Kim Virginia sei bei Morgese der Nachwuchs damals aber gar nicht geplant gewesen und sie sei auch nicht bereit dafür gewesen. Behalten hätte sie es trotzdem, stellt sie klar. Von der Schwangerschaft habe sie erst beim Arzt erfahren, nachdem sie sich der starken Schmerzen wegen in die Praxis begeben hatte. «Aber es war trotzdem schlimm. Vor allem die Schmerzen vom Abbruch. Ich hatte noch nie so Schmerzen.»

Den Worten von Morgese zu lauschen, fällt Kim Virginia schwer. Sichtbar bewegt kommen ihr die Tränen, und sie muss sich der Situation entziehen. «Es kommt dann einfach alles hoch, was man eben versucht hat zu verdrängen oder auch einfach nicht mehr besprechen will, weil es einfach zu schmerzhaft ist.»

«Diesen Schmerz, den hab ich gespürt»

Über die Fehlgeburt von Kim Virginia gab es immer wieder Spekulationen, dass diese die Schwangerschaft sowieso nur gefakt habe. Das kann und will Georgina Stumpf nach dieser Situation nicht glauben. «So was kannst du nicht faken. So perfide und ekelhaft kann man nicht sein. Ist Kim nicht, nein. Die hat wirklich ihr Baby verloren. Diesen Schmerz, den hab ich gespürt, als ich sie umarmt hab.»

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