Darum gehts
- Zugs bürgerliche Regierung wird komplett bestätigt.
- Laura Dittli erzielt das beste Resultat; Lustenberger scheitert.
- Die SVP gewinnt zwei Sitze und ist neu stärkste Partei.
Der Zuger Regierungsrat bleibt nach den Wahlen am Sonntag fest in bürgerlicher Hand. Die drei Mitte-, zwei FDP- und zwei SVP-Regierungsräte werden wiedergewählt. Die grosse Siegerin heisst Laura Dittli (35). Sie holte die meisten Stimmen, lässt auch SVP-Finanzdirektor Heinz Tännler (66) hinter sich.
Dittli wurde vor vier Jahren in die Zuger Regierung gewählt, ist seither Sicherheitsdirektorin. Auch ihre Schwester Valérie Dittli ist Regierungsrätin, jedoch im Kanton Waadt. Dort war sie zuletzt wegen mehrenen Skandalen in den Schlagzeilen.
Bitter endet der Tag für Andreas Lustenberger von der ALG. Er überspringt zwar das absolute Mehr deutlich, scheidet aber als Achter überzählig aus.
Im Kantonsparlament legt die SVP zwei Sitze zu und ist mit 20 Abgeordneten neu stärkste Kraft vor der Mitte und der FDP, die je einen Sitz abgeben.