Der neue SIHF-Präsident Marc Lüthi (65) hat gesprochen. Doch er lässt nach der ersten PK im neuen Amt noch einige Fragen offen. «Es gibt ganz viele Baustellen», sagt der ehemalige SCB-Boss, will aber nicht weiter ins Detail gehen. Einen Zehn-Punkte-Plan oder Ähnliches gebe es nicht, so Lüthi bei der PK in Fribourg.
Vielmehr möchte sich Lüthi nun ein Bild von der gesamten Situation des Verbandes verschaffen. Dafür nutzt er nun die ersten 100 Tage im Amt und schiebt auch gleich einen Medienriegel vor. Während dieser Zeit wird sich der neue SIHF-Präsident nicht öffentlich äussern. Immerhin bestätigt Lüthi bei der Pressekonferenz, dass es nicht gleich zu Entlassungen kommen wird. Der ehemalige SCB-Boss wolle zuerst viele Gespräche mit vielen Leuten innerhalb des Verbands führen.
Kommunikation ist dabei das Schlagwort dieser Pressekonferenz. Lüthi betont mehrfach, dass möglichst viele Gespräche zwischen den Regionalverbänden, den Profiligen und dem Verband stattfinden müssen, um Lösungen für die angesprochenen Baustellen zu finden. Dabei nimmt er besonders das Projekt, eine U23-Mannschaft in der Swiss League spielen zu lassen, als Beispiel. Davon habe er aufgrund einer Funkstille zwischen der National League und der Swiss League nichts mitbekommen. Deshalb könne sich Lüthi auch nicht dazu äussern.
Konkret wird der neue SIHF-Präsident in einem Punkt: Lüthi verspricht, sein Amt nicht bereits nach einem Jahr abzugeben.