Wortgefecht zum Playoff-Final
«Fribourg ist labil wie ein Kartenhaus»

Die Hockey-Reporter Stephan Roth und Grégory Beaud kreuzen wie im Playoff-Final zwischen Davos und Fribourg die Klingen – aber nur verbal. Vor Spiel 2 beginnt der Kollege aus der Romandie.
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Davos-Stürmer Brendan Lemieux (rechts) feiert den vermeintlichen Treffer zum 3:3 gegen Fribourg, der dann nach einer Coach's Challenge aberkannt wird.
Foto: keystone-sda.ch
Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg.
Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg.
RMS
Lemieux am Rande des Nervenzusammenbruchs

Fans, die auf das gegnerische Team spucken, ein Brendan Lemieux am Rande des Nervenzusammenbruchs und ein weit verbreitetes Gefühl der Hilflosigkeit. Der HCD beginnt bereits zu ahnen, dass es in dieser Serie vielleicht nicht so ruhig bleiben wird. Und du sicher auch.

Ich sage immer, dass eine Serie an dem Tag beginnt, an dem eine Mannschaft auswärts gewinnt. Man könnte auch sagen, dass sie in dem Moment beginnt, in dem ein Spieler versucht, einem Gegner den Kopf abzureissen (und es einfach nicht schafft). Nach diesem ersten Akt kann man also sagen, dass die Serie wirklich begonnen hat.

Was mich am meisten beunruhigt, ist nicht die Frage, ob Fribourg ein solches Spiel wiederholen kann. Die Antwort ist ja. Sondern, wer jetzt der Shawn Heins von Gottéron ist. Es gab Zeiten, da hielt der kanadische Verteidiger ein ganzes gegnerisches Team durch seine blosse Anwesenheit in Schach.

Ob es dir gefällt oder nicht, diese Mannschaft ist härter als in den letzten Jahren. Aber wie hart? Hart zu spielen, aber innerhalb der Grenzen, ist eine Kunst. Sind die Freiburger dazu in der Lage? Wenn ja, könnte die Serie eine für dich überraschende Wendung nehmen. Du hast mir am Samstag von einer Maschine erzählt, die Gottéron keine Chance lassen würde. Kurz gesagt, die absolute Gelassenheit. Es war schön, diese Davoser Gelassenheit am Samstag zu sehen …

Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg.
Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg.
RMS

Fans, die auf das gegnerische Team spucken, ein Brendan Lemieux am Rande des Nervenzusammenbruchs und ein weit verbreitetes Gefühl der Hilflosigkeit. Der HCD beginnt bereits zu ahnen, dass es in dieser Serie vielleicht nicht so ruhig bleiben wird. Und du sicher auch.

Ich sage immer, dass eine Serie an dem Tag beginnt, an dem eine Mannschaft auswärts gewinnt. Man könnte auch sagen, dass sie in dem Moment beginnt, in dem ein Spieler versucht, einem Gegner den Kopf abzureissen (und es einfach nicht schafft). Nach diesem ersten Akt kann man also sagen, dass die Serie wirklich begonnen hat.

Was mich am meisten beunruhigt, ist nicht die Frage, ob Fribourg ein solches Spiel wiederholen kann. Die Antwort ist ja. Sondern, wer jetzt der Shawn Heins von Gottéron ist. Es gab Zeiten, da hielt der kanadische Verteidiger ein ganzes gegnerisches Team durch seine blosse Anwesenheit in Schach.

Ob es dir gefällt oder nicht, diese Mannschaft ist härter als in den letzten Jahren. Aber wie hart? Hart zu spielen, aber innerhalb der Grenzen, ist eine Kunst. Sind die Freiburger dazu in der Lage? Wenn ja, könnte die Serie eine für dich überraschende Wendung nehmen. Du hast mir am Samstag von einer Maschine erzählt, die Gottéron keine Chance lassen würde. Kurz gesagt, die absolute Gelassenheit. Es war schön, diese Davoser Gelassenheit am Samstag zu sehen …

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
11
-17
9
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