Wortgefecht zum Playoff-Final
«Hat Ambühl am Freitagabend schon etwas vor?»

Die Hockey-Reporter Grégory Beaud und Stephan Roth kreuzen wie im Playoff-Final zwischen Davos und Fribourg die Klingen – allerdings nur verbal in einem Rollenspiel.
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HCD-Ikone Andres Ambühl (rechts) schaute sich den Final am Mittwoch zusammen mit dem Schweden Magnus Nygren an.
Foto: keystone-sda.ch
Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg
Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg
RMS
Davos fehlt ein 40-Jähriger

Am Mittwoch hast du mir leid getan. Du hast neben mir gesessen und dich nicht getraut, mich anzusehen, als Julien Sprunger dieses Siegtor schoss, das Netflix wahrscheinlich für die letzte Folge aufgehoben hätte. Zu sehen, wie sich deine Zuversicht der letzten Tage in der Verlängerung auflöste, war sicher nicht einfach.

Ich hatte auch Mitleid mit den 6000 und mehr Zuschauern, die vielleicht unsere Debatten gelesen hatten und deinetwegen glaubten, dass dieser HCD ohne zu schwitzen durch diesen Final gehen würde.

Übrigens, ich habe gehört, dass es am Tag des Spiels noch Tickets zu kaufen gab. In der Romandie, wo man im Freien schläft, um einen Platz für den Final zu ergattern, ist das eine Überraschung.

Vor allem aber musste ich an Andres Ambühl denken, der auf der Tribüne sass. An die Ironie, dass Fribourg seiner Legende einen edleren Abgang bescherte als Davos. Der letzte Tanz von Ambühl? Ein Ausscheiden im Halbfinal, das fast nicht erwähnt wurde.

Sprunger macht derweil aus seiner Abschiedstournee eine Serie, die nicht mehr unterbrochen werden will. Stell dir vor, deine Armada aus Graubünden lässt sich von einem 40-jährigen Stürmer eine Lektion erteilen und scheitert dann an einem Torhüter, der 39 ist.

Ich frage mich, ob das nicht das Problem von Davos ist. Vielleicht fehlt es Davos an 40-Jährigen. Sag mal, hat Ambühl am Freitag Zeit?

Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg
Grégory Beaud, Blick-Reporter, Fribourg
RMS

Am Mittwoch hast du mir leid getan. Du hast neben mir gesessen und dich nicht getraut, mich anzusehen, als Julien Sprunger dieses Siegtor schoss, das Netflix wahrscheinlich für die letzte Folge aufgehoben hätte. Zu sehen, wie sich deine Zuversicht der letzten Tage in der Verlängerung auflöste, war sicher nicht einfach.

Ich hatte auch Mitleid mit den 6000 und mehr Zuschauern, die vielleicht unsere Debatten gelesen hatten und deinetwegen glaubten, dass dieser HCD ohne zu schwitzen durch diesen Final gehen würde.

Übrigens, ich habe gehört, dass es am Tag des Spiels noch Tickets zu kaufen gab. In der Romandie, wo man im Freien schläft, um einen Platz für den Final zu ergattern, ist das eine Überraschung.

Vor allem aber musste ich an Andres Ambühl denken, der auf der Tribüne sass. An die Ironie, dass Fribourg seiner Legende einen edleren Abgang bescherte als Davos. Der letzte Tanz von Ambühl? Ein Ausscheiden im Halbfinal, das fast nicht erwähnt wurde.

Sprunger macht derweil aus seiner Abschiedstournee eine Serie, die nicht mehr unterbrochen werden will. Stell dir vor, deine Armada aus Graubünden lässt sich von einem 40-jährigen Stürmer eine Lektion erteilen und scheitert dann an einem Torhüter, der 39 ist.

Ich frage mich, ob das nicht das Problem von Davos ist. Vielleicht fehlt es Davos an 40-Jährigen. Sag mal, hat Ambühl am Freitag Zeit?

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
11
-17
9
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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