«Es wurde auch Zeit»
Baechler mausert sich plötzlich zur Offensiv-Waffe

Er fand als Arbeiter der vierten Linie ins Team der ZSC Lions. Doch neuerdings macht Nicolas Baechler auch mit seinen Skorerwerten auf sich aufmerksam. Ein Wandel, den er bewusst gesucht hat – und der angesichts der Konkurrenz im Team auch nötig ist.
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Acht Skorerpunkte (vier Tore, vier Assists) waren es in seiner ersten kompletten ZSC-Saison 2024/25, immerhin schon 15 (sechs Tore, neun Assists) dann in der letzten Spielzeit. Neuerdings macht sich Nicolas Baechler (23) aber daran, sich als schnittige Offensivwaffe der ZSC Lions zu etablieren. Schon in der Vorbereitung hat er eifrig geknipst und nun mit fünf Skorerpunkten (drei Tore, zwei Assists) in den ersten sieben Spielen losgelegt. Auch wenn er in den letzten drei Spielen nicht mehr getroffen hat – der Nati-Stürmer ist auf bestem Weg, seine bisherigen Bestwerte zu pulverisieren.

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Nicolas Baechler spielt sich bei den ZSC Lions vermehrt in den Fokus.
Foto: Martin Meienberger

«Ich weiss, was ich kann, und wusste, dass dies in mir steckt. Es wurde Zeit, dass ich es auch zeige – es hilft dem ganzen Team», sagt Baechler voller Tatendrang. Allerdings, so betont der Zürcher, soll die dazugewonnene offensive Durchschlagskraft nicht auf Kosten seiner defensiven Stärken gehen. «Am Anfang willst du als junger Spieler primär keine Fehler machen. Aber ich habe Potenzial auf der offensiven Seite – und möchte das jetzt auch vermehrt umsetzen», so Baechler.

«Konkurrenz belebt das Geschäft»

Sein Leistungssprung kommt zu einem guten Zeitpunkt. Denn beim souveränen Tabellenführer herrscht ein grosser Konkurrenzkampf um die Plätze. Für Baechler kein Problem, sondern primär Ansporn: «Diese Situation pusht mich mega, Konkurrenzkampf belebt das Geschäft. Jeder von uns muss jeden Tag dranbleiben, so werden wir auch als Team besser. Das hilft allen.»

Die Entwicklung von Baechler wird auch Nati-Trainer Jan Cadieux mit Wohlwollen beobachten. Der Zürcher gehörte in den letzten beiden Jahren vor allem dank seines hohen Energielevels, seiner Beharrlichkeit in Zweikämpfen und seinem Verständnis dafür, was auf internationalem Parkett gefragt ist, zu den WM-Silberteams. Doch je kompletter ein Spieler wird, umso besser ist das für diesen und die Nati.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
11
-17
9
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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