Wundersamer HCD vor Challenge
Weshalb die Davoser trotz Auftaktpleite entspannt sind

Während der bisherigen Saison wurde der HC Davos nie ernsthaft herausgefordert. Das ist im Playoff-Final schon nach Spiel eins anders.
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Darum gehts

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Marcel AllemannReporter Eishockey

Bislang lief alles geschmeidig. Der Konkurrenz enteilte Davos in der Quali als souveräner Tabellenführer vorzeitig und in den Playoffs konnten die Bündner stets vorlegen. Aber im Final ist nach der Niederlage in Spiel eins gegen Fribourg (2:3) plötzlich alles anders. Erstmals in dieser Saison bekommt der HCD eine ernsthafte Herausforderung, nachdem der Heimvorteil erst mal weg ist.

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Davos – Fribourg-Gottéron 2:3:Fribourgs Coach's Challenge entscheidet erstes Finalspiel

Doch die Davoser Protagonisten gehen mit diesem Umstand relativ entspannt um. «Am Spengler Cup haben wir auch das erste Spiel verloren und es uns dadurch nicht einfach gemacht. Das Turnier haben wir dann mit fünf Siegen in fünf Spielen doch noch gewonnen. Es ist daher nicht das erste Mal, dass wir getestet werden», sagt HCD-Stürmer Yannick Frehner (28) und meint weiter: «Wir wissen, wie wir da wieder rauskommen.»

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Der Davoser Rasmus Asplund wird gleich von drei Fribourg-Spielern (l. Wallmark, r. Seiler) bearbeitet.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Erinnerungen an den Final 2015

Sein Teamkollege Sven Jung (31) schlägt in die gleiche Kerbe: «Wir waren dieses Jahr statistisch sowohl das beste Heimteam, wie auch das beste Auswärtsteam. Deshalb gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.»

Wenn einer das beurteilen kann, dann er. Jung war als Einziger schon beim letzten Davoser Meistertitel 2015 dabei, «damals eher am Rand, was jetzt anders ist», wie der HCD-Schlüsselverteidiger betont. Aber er erinnert sich: «Wir haben das erste Finalspiel gegen die ZSC Lions 2015 auch verloren, aber anschliessend viermal in Folge gewonnen.» Nachmachen ist in Davos selbstverständlich erwünscht.

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Schlägerei und heftiger Check:Fast mit der Schlusssirene eskaliert es nochmals

Auch Trainer Josh Holden gibt sich relativ entspannt: «Wir lagen während der Saison in den Matches oft zurück und haben auch Spiele verloren – das gehört zum Eishockey dazu. In den Playoffs zählt ohnehin immerzu das nächste Spiel.»

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
11
-17
9
Playoffs
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Relegation Play-Offs
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