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Nach Check von Raska:Rathgeb verschwindet kopfüber hinter der Bande

Fribourg glückt Spengler-Cup-Auftakt
Rathgeb erlebt Taucher der einmaligen Sorte

Titelverteidiger Gottéron liefert sich zum Turnierauftakt ein knackiges Duell mit Sparta Prag, dem Finalisten des Turniers von 2022. Fribourg zeigt einen souveränen ersten Auftritt und gewinnt 5:2.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey
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Attilio Biascas erster Torstreich: Nach 81 Sekunden trifft der Gottéron-Stürmer, der hier links unten zu sehen ist, zum 1:0 gegen Prag.
Foto: keystone-sda.ch

Dem Eröffnungsspiel zwischen Fribourg und Prag fehlt es nicht an Würze. Weil die Tschechen nach dem frühen Gegentreffer und den zahlreichen vergebenen Topchancen physisch noch einen Gang zulegen. Zu diesem Tanz lassen sich die Drachen nicht zweimal bitten. Als Rathgeb in der Schlussphase des Mitteldrittels von Raska bei der Spielerbank über die Bande gehievt wird (siehe Video oben), knöpft sich Jecker den Tschechen vor, der vom Gottéron-Verteidiger einiges einstecken muss.

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Emotionen kochen hoch:Glauser und Chlapik geraten hinter Berra aneinander

Sparta liegt da 0:2 hinten, weil Biasca einen starken Tag erwischt. Der Neuzuzug hat sich nach seinem Wechsel von Zug zu Fribourg und unter Trainer Rönnberg nochmals weiterentwickelt. Der 22-Jährige bekommt und übernimmt viel Verantwortung. Sein zweiter Treffer im Powerplay zeigt, dass der junge Stürmer auch in entscheidenden Phasen eingesetzt wird. Auch in der National League, dort hat er seine Punktzahl aus der gesamten letzten Saison beim EV Zug beinahe schon verdoppelt.

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Nach zwei Minuten:Biasca vollendet schnellen Fribourg-Konter zur Führung

Und dann ist da noch Goalie Berra. Der Routinier stellt gegen den Zweiten der tschechischen Extraliga unter Beweis, weshalb er auch bei der Schweizer Nati wieder hoch im Kurs ist – trotz seiner 38 Jahre und nach überstandener Rückenprobleme. Berra entschärft mehrere Topchancen, Shore kommt in Überzahl einem Treffer nahe und kurz vor Gottérons zweitem Tor hämmert er den Puck an die Latte.

Das 2:0, die im Hockey unliebsamste Führung, hält im Schlussdrittel nicht lange – gerade mal 19 Sekunden. Sörensen glänzt erneut mit einem Zuckerpässchen wie schon zuvor auf Biasca. Diesmal vollendet Borgström im Powerplay zum 3:0. Dieses Zuspiel vor den Kasten von Keeper Jakub Kovar, dem Bruder von EVZ-Captain Jan, hat keiner der Tschechen erwartet.

Sörensens Klasse blitzt wieder auf, als er beim 4:0 nicht lange fackelt, als ihn Rathgeb perfekt anspielt. Der Schwede drückt diesem Spiel zusammen mit Youngster Biasca den Stempel auf. Dass Rathgeb später noch die Scheibe verspringt und Kousal Goalie Berra den Shutout vermiest, ist bloss ein Klecks im Reinheft.

Fans: 6267 (ausverkauft).
Tore: 2. Biasca (Bertschy, Borgström) 1:0. 39. Biasca (Sörensen, Kapla/PP) 2:0. 41. Borgström (Sörensen/PP) 3:0. 49. Sörensen (Rathgeb, Jecker) 4:0. 51. Kousal 4:1. 59. Sörensen 5:1 (ins leere Tor). 60. Spacek (Chlapik/PP2) 5:2 (ohne Goalie).

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