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Highlights im Video:Acquah vollendet perfekten Aarau-Konter kurz vor Schluss

Vaduz verspielt Pole-Position
Aarau-Acquah wird vom Deppen zum Helden

In einer fulminanten Schlussphase wird Aarau-Verteidiger David Acquah im Ländle zum Tor-Helden und köpfelt seinen Verein im Aufstiegsrennen auf die Pole-Position.
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Stefan KreisReporter Fussball
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Acquah sorgt mit seinem Last-minute-Treffer für den 2:1-Sieg von Aarau in Vaduz.
Foto: keystone-sda.ch

Es ist 22:08 Uhr, als im Rheinpark Stadion alle Dämme brechen. David Acquah, der Koloss in der Abwehr der Aarauer, trifft nach einem Konter per Kopf zum 2:1 und lässt die mehr als 2000 FCA-Fans im Stadion ausflippen. Ausgerechnet Acquah, der beim Ausgleich zum 1:1 noch der Depp ist, wird zum Helden und lässt den FCA eine Runde vor Schluss von der Challenge-League-Trophäe träumen. Die sieht aus wie der kleine Bruder des Champions-League-Pokals. Zwei Ohren sind dran, silbern ist er auch. Und Schampus kann man ebenfalls reinschütten.

Welcher Klub den Kübel mit Alkohol füllen wird, wird die Fussballschweiz aber erst in der letzten Runde erfahren. Am nächsten Freitag trifft der FC Aarau zu Hause auf Yverdon. Vaduz, das nun einen Zähler Rückstand hat, muss nach Wil.

Für den FC Aarau wäre der direkte Aufstieg die Belohnung für eine grossartige Saison. Weil 79 Punkte für gewöhnlich locker reichen. Weil man individuell besser besetzt ist als die Liechtensteiner. Weil man mit Elias Filet und Shkelqim Vladi über das Top-Duo der Liga verfügt – und mit Valon Fazliu über einen der besten Standardschützen auf Schweizer Fussballplätzen.

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Die FCA-Stimmen zum Sieg:«Die Emotionen sind beim 2:1 extrem hochgekommen»

Rheinpark in Aarauer Hand

Wie gut Fazliu bei stehenden Bällen ist, demonstriert er in der 37. Minute. Sein perfekt getimter Corner landet auf Vladis Kopf. 1:0 für Aarau. Tausende FCA-Fans im Stadion sind aus dem Häuschen und träumen vom ersten Aufstieg seit 2013. Zum ersten Mal seit Jahren ist der Rheinpark wieder ausverkauft, das Stadion aber ist fest in Aargauer Hand.

Kurz vor der Pause aber verstummt die Kurve hinter dem Tor von Goalie Marvin Hübel. Weil Acquah den Ball nach einem Freistoss direkt vor die Füsse von Milos Cocic köpft, gehen die beiden Mannschaften mit einem 1:1 in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff hat der FC Vaduz wie schon in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, richtig zwingend aber wird die Elf von Coach Marc Schneider aber nicht. Die Aarauer hingegen setzen Nadelstiche. Vladi scheitert in der 55. Minute alleine am hervorragend parierenden Leon Schaffran, eine Minute später scheitert Acquah ebenfalls am Vaduzer Goalie. Auf der Gegenseite setzt Cocic den Ball aus guter Position knapp über den Querbalken.

Aarau zweimal im Aluminium-Pech

Nur Minuten später nimmt sich Aaraus Frokaj ein Herz, sein wunderbarer Abschluss aber prallt vom Pfosten zurück, Schaffran wäre chancenlos gewesen. Vom formstärksten Stürmer kommt hingegen fast gar nichts. Brian Beyer muss nach 75 Minuten vom Platz. Auch Aaraus Topskorer Vladi wird ausgewechselt. Für ihn kommt mit Daniel Afriye ein ehemaliger FCZ-Stürmer. Die Chance zur Führung aber hat erneut Elias Filet. Sein Kopfball aber küsst erneut den Querbalken. Was für ein Pech!

Und als die Mehrheit der über 5400 Zuschauerinnen und Zuschauer im Rheinpark sich schon mit dem Unentschieden abgefunden hat, trifft Acquah ins Glück und lässt eine ganze Region vom Mini-Henkelpott träumen.

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Challenge League 2026/27
Mannschaft
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FC Stade-Lausanne-Ouchy
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17
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2
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
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3
FC Winterthur
FC Winterthur
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4
SC Kriens
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15
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Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
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FC Aarau
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FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
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8
FC Wil
FC Wil
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FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
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FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
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Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
Bildschirmfoto 2026-05-10 um 19.13.51.png
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FC Aarau
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FC Rapperswil-Jona
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FC Wil
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