Sieg gegen Schottland
Nati jubelt nach Schertenleibs Traumtor und Lehmanns Traumflanke

Die Schweiz jubelt auch im zweiten Testspiel in dieser Länderspielpause. In Schottland gewinnen die Schweizerinnen nach einem spektakulären Spiel mit 4:3.
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Sydney Schertenleib glänzt gegen Schottland mit einem Doppelpack.
Foto: keystone-sda.ch

Das Resultat stimmt. Aber über die Leistung der Schweizer Nati lässt sich nach dem 4:3 gegen Schottland durchaus streiten. Wie schon am Freitag gegen Kanada ist es ein äusserst glücklicher Testspielsieg, den das Team von Pia Sundhage in Dunfirmline einfährt.
Bereits nach einer Viertelstunde müssten die Schweizerinnen gegen die Weltnummer 25 eigentlich mit zwei oder sogar drei Toren zurückliegen. Nach einer Ecke rettet Maritz gleich zweimal auf der Linie, kurz darauf setzt Schottland-Stürmerin McGovern den Ball aus kurzer Distanz über das leere Tor. So ist es die Nati, die völlig entgegen dem Spielverlauf in Führung geht. Schertenleib trifft nach einer starken Flanke von Lehmann, die für die verletzte Pilgrim in die Startelf rückte.

Doch die Gastgeberinnen bleiben das klar bessere Team. Erst hat die Nati Glück, dass ein klares Foul von Ivelj im eigenen Strafraum ungeahndet bleibt. Dann erwischt Weir mit einem langen Ball Stierli, die mitansehen muss, wie McGovern sehenswert zum Ausgleich trifft. Es hätte aus Schweizer Sicht gar noch bitterer kommen können, Cuthbert scheitert mit ihrem Abschluss an der Latte. Viel, viel Glück für die Nati.

Nati glänzt mit Effizienz

Wenn man den Schweizerinnen aber etwas nicht vorwerfen kann, ist es die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Reuteler setzt mit einem überragenden Zuspiel Beney in Szene, die eiskalt zum 2:1 trifft. Doch wie schon gegen Kanada schafft es die Nati nicht, durch eigene Tore Sicherheit zu gewinnen. Noch vor dem Seitenwechsel lenkt Reuteler nach einer Ecke den Ball unglücklich ins eigene Tor ab. Dank eines abgelenkten – und trotzdem sehr schönen – Distanzschusses von Doppelpackerin Schertenleib schafft es die Nati kurz nach der Pause ein drittes Mal in Führung zu gehen. Doch wieder spielt danach nur Schottland, das aber mehrere Chancen fahrlässig liegen lässt. Unter anderem scheitert Weir erneut am Aluminium.

Erst das vierte Tor durch die eingewechselte Vallotto, die mit einem tollen Abschluss aus 20 Metern trifft, bringt endlich etwas mehr Ruhe ins Schweizer Spiel. Das reicht am Ende, um den vierten Sieg in diesem Jahr einzufahren. Auch wenn Schottland tief in der Nachspielzeit noch einmal verkürzt.

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