Basel stolpert über Rappi
GC-Frauen rücken dem Spitzenduo auf die Pelle

Am siebten Spieltag der Women's Super League kann GC von der Nullnummer im Spitzenkampf profitieren und die Lücke zum Leader-Duo verkleinern. Das gelingt den Baslerinnen hingegen nicht.
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Marta Cazalla darf sich mit GC über einen späten Sieg in St. Gallen freuen. (Archivbild)
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Das 0:0 im Spitzenkampf der Women's Super League zwischen dem FC Zürich und Servette am Freitagabend dürfte vor allem zwei Teams gefreut haben: GC und der FC Basel. Die beiden Verfolgerinnen können so am Samstag auf wenige Punkte an das Spitzenduo heranrücken.

Und die Zürcherinnen tun genau das: Beim Gastspiel beim FC St. Gallen, das im Sitterstadion stattfindet, setzen sie sich mit 4:1 durch. Der Sieg gegen den Tabellenvorletzten ist aber ein härteres Stück Arbeit, als es das Resultat vermuten lässt: Erst in der 82. Minute gehen die Grasshoppers erstmals in Führung, als Lamontana alleine vor dem St. Galler Tor auftaucht und den Ball in die untere rechte Torecke einschiebt. FCSG-Keeperin Klug sieht dabei nicht wirklich gut aus.

Zuvor hat sie schon beim GC-Ausgleich unglücklich agiert: Nach einem Abstoss spielt sie den Ball auf Seliner, die sogleich in Bedrängnis gerät und sich den Ball am eigenen Strafraum abluchsen lässt. Bailey-Gayle bedankt sich und trifft nach 50 Minuten zum 1:1, nachdem Nemcova die Ostschweizerinnen in der ersten Halbzeit in Führung geschossen hat.

Für den letztendlich doch deutlichen GC-Sieg sind in den Schlussminuten noch Bailey-Gayle (90.) mit ihrem zweiten Tor und Storni (90.+3) verantwortlich. Nach diesem Sieg beträgt der Rückstand von GC auf Leader Servette noch zwei Punkte.

Wilde Schlussphase in Basel

Was GC schafft, gelingt Basel nicht. Die FCB-Frauen kommen gegen Rapperswil-Jona nicht über ein 2:2 hinaus. Matuschewski bringt die Baslerinnen früh in Führung (8.) und stellt die Weichen in Richtung Heimsieg. Doch noch vor der Pause gelingt den Gästen aus Rapperswil durch McFarland (39.) der Ausgleich.

Die Nachspielzeit ist dann hitzig: Zuerst bringt Brügger das Heimteam erneut in Führung (90.+1) und lässt die Baslerinnen über den vermeintlichen Sieg jubeln. Doch so soll es nicht kommen: Nur wenige Augenblicke später gelingt Rappi der Lucky Punch. Parapunova gleicht in der 90.+3 Minute erneut aus. Damit kann Basel nicht ganz zur Spitze aufschliessen.

YB gewinnt

YB muss derweil auswärts in Aarau beim klaren Tabellen-Schlusslicht ran. Die Bernerinnen gehen früh in Führung: Köster trifft bereits in der 7. Minute zum 1:0. Nach einer halben Stunde kann Aarau ausgleichen. Schütt erzielt den Treffer zum 1:1.

Klingenstein wird zur Gamewinnerin für YB. Sie erzielt nach einer Stunde den 2:1-Siegtreffer und beschert den Gästen drei Punkte.

Axa Women’s Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Servette FC Chenois
Servette FC Chenois
8
10
19
2
Grasshopper Zürich
Grasshopper Zürich
8
15
17
3
FC Zürich
FC Zürich
8
11
15
4
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
4
15
5
FC Basel
FC Basel
8
2
12
6
FC Luzern
FC Luzern
8
2
11
7
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
8
-2
8
8
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
8
-5
8
9
FC St. Gallen 1879
FC St. Gallen 1879
8
-14
4
10
FC Aarau
FC Aarau
8
-23
1
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