Möglicher Interessenskonflikt
Ermittlungen gegen PSG-Boss Al-Khelaifi

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi ist auch Vorsitzender eines Mediennetzwerks, das mit der Ligue 1 über Übertragungsrechte verhandelt hat – ein Interessenskonflikt? Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Voruntersuchungen aufgenommen.
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Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Voruntersuchungen gegen PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi aufgenommen.
Foto: AFP
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Blick Sportdesk

Nasser Al-Khelaifi (52), Präsident von Paris Saint-Germain und Vorsitzender des Medienunternehmens beIN Media Group, steht in Frankreich im Visier eines Vorverfahrens wegen eines mutmasslichen Interessenkonflikts. Dabei geht es um die Vergabe der TV-Rechte für Spiele der Ligue 1, wie die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigt. Al-Khelaifi und beIN weisen die Vorwürfe entschieden zurück.

Das Verfahren dreht sich um Verhandlungen zu Übertragungsrechten der Ligue 1 im Jahr 2024, bei denen Al-Khelaifi in seiner Doppelrolle als PSG-Präsident und beIN-Chef im Mittelpunkt steht. Laut der Antikorruptionsvereinigung Anticor habe Al-Khelaifi dabei Druck auf andere Klub-Präsidenten der französischen Top-Liga ausgeübt, damit diese die Offerte von beIN unterstützen.

Ein mit der Angelegenheit vertrauter Insider erklärt gegenüber Reuters, dass Al-Khelaifi im letzten Jahr fast allen Sitzungen des LFP-Vorstands ferngeblieben sei, die sich mit beIN-bezogenen Themen befassten.

Möglicher Infantino-Gegenkandidat

In einem Schreiben an den Ethikrat des französischen Fussballverbands vom Februar, das Reuters vorliegt, betont beIN, dass Al-Khelaifi zwar Vorsitzender der Gruppe sei, jedoch keine operative oder geschäftsführende Verantwortung trage. Diese liege beim CEO der Gruppe, Yousef Al-Obaidly (46). Dieser ist auch Vorstandsmitglied bei PSG.

Das Einleiten eines Vorverfahrens bedeutet nicht, dass Anklage erhoben wurde – es diene lediglich der Prüfung möglicher strafrechtlicher Verstösse, betont die Pariser Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen kommen für Al-Khelaifi aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Der Katari gilt als möglicher Gegenkandidat von Gianni Infantino (56) bei der Fifa-Präsidentschaftswahl im kommenden März.

Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

LaLiga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
8
27
24
2
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
10
19
3
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
8
5
19
4
Real Madrid
Real Madrid
8
11
18
5
Sevilla FC
Sevilla FC
8
1
14
6
Real Sociedad
Real Sociedad
8
-3
13
7
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
8
4
11
8
RC Deportivo La Coruna
RC Deportivo La Coruna
8
1
10
9
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
8
2
8
10
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
6
1
8
11
Villarreal CF
Villarreal CF
8
0
8
12
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
8
0
8
13
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
7
-5
8
14
Getafe CF
Getafe CF
8
-6
8
15
Racing Santander
Racing Santander
8
-10
8
16
CA Osasuna
CA Osasuna
8
-10
8
17
Levante UD
Levante UD
7
-4
6
18
Elche CF
Elche CF
8
-6
6
19
Valencia CF
Valencia CF
8
-9
5
20
FC Malaga
FC Malaga
8
-9
4
Champions League
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