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Nach Covid-Geständnis:«Dieses Xhaka-Statement öffnet die Tür für die Zukunft»

«Habe Impfbestätigung erworben»
Nati-Captain Xhaka gesteht: Covid-Zertifikate waren gefälscht!

Die Covid-Zertifikate von Granit Xhaka waren gefälscht. Das gibt der Nati-Captain am Montag auf Instagram zu. Er habe die Impfbescheinigung erworben.
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Nati-Captain Granit Xhaka gesteht am Montag, sich eine Impfbestätigung besorgt zu haben – und spricht von einem «Fehler».
Foto: Toto Marti

Brisant waren die Blick-Recherchen, die ergeben haben, dass die Luzerner Staatsanwaltschaft gegen Nati-Captain Granit Xhaka ermittelt. Der Verdacht: Der 33-Jährige soll sich gefälschte Corona-Zertifikate besorgt haben. Anfang Oktober soll er dazu befragt werden.

Bereits vor dieser Befragung meldet sich Xhaka aber auf Instagram zu Wort – und gibt zu, die Impfbestätigung erworben zu haben: «In den letzten Tagen wurde viel über eine Angelegenheit aus meiner Vergangenheit berichtet. Dazu möchte ich mich persönlich äussern. Im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung war ich damals persönlich stark verunsichert und hatte grosse Bedenken. Ich empfand tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff und war von Ängsten und Verunsicherung geprägt. In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe ich eine Impfbestätigung erworben, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären. Heute sehe ich klar, dass dieser Weg nicht richtig war. Es war ein Fehler. Das tut mir leid. Ich übernehme die Verantwortung für diese Entscheidung, stelle mich der Aufarbeitung des Sachverhalts und kooperiere vollumfänglich mit den zuständigen Behörden», so das vollständige Statement des Nati-Captains.

Nati-Captain Granit Xhaka äussert sich in seiner Instagram-Story zu den Vorwürfen.
Foto: Instagram / Granit Xhaka

Am Freitag hat dies noch anders getönt. «Es liegt ihm eine Bestätigung der behandelnden Ärztin vor, dass er am 25. Januar 2022 zum ersten Mal und am 11. November 2022 zum zweiten Mal gegen Covid geimpft wurde», liess Xhaka-Sprecher Andreas Bantel auf Blick-Anfrage verlauten. Über das Wochenende sind dann aber Ungereimtheiten ans Licht gekommen, etwa beim Datum der zweiten Impfung: Diese soll entgegen der ersten Informationen am 8. November stattgefunden haben, wie Bantel einräumt.

«Kein Kommentar», liess Xhaka dann nach der 3:5-Niederlage von Sunderland gegen Manchester City gegenüber der NZZ verlauten. Gleichzeitig betonte er, dass ihn die Ermittlungen nicht beschäftigen würden: «Ich hatte schon schlimmere Sachen.» Nun erfolgt also sein Geständnis.

Dieses hat auch Folgen für die Nati: Sie muss bei den kommenden vier Nations-League-Spielen im September und Oktober ohne ihren Captain auskommen – Xhaka wird am Zusammenzug nicht teilnehmen, wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Montag schreibt.

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