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Rieder warnt vor Bosnien-Spiel:«Müssen von Anfang an bereit sein, um zu gewinnen»

Nach Katar-Schock
Rieder gibt den Fans ein Nati-Versprechen

Zwei Tage vor der zweiten WM-Partie der Nati gegen Bosnien spricht Rieder über die Enttäuschung gegen Katar, aber auch über die nach wie vor positive Stimmung im Team. Sorgen um das Selbstvertrauen seiner Mannschaftskollegen macht er sich keine – man sei bereit.
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Fabian Rieder zeigt sich zwei Tage vor dem Bosnien-Spiel zuversichtlich für die weiteren WM-Aufgaben.
Foto: Toto Marti

Es ist ein Fakt, für den sich Fabian Rieder (24) nur bedingt begeistern kann: Im vergangenen Juni erzielte der Mittelfeldspieler seinen bislang einzigen Länderspieltreffer beim 4:2-Sieg gegen Mexiko. Auf US-Boden in Salt Lake City. «Ich denke nicht an individuelle Leistungen», kommentiert der Berner trocken.

Das unterstreicht Rieder auch mit seinen Aussagen zum Schweizer Startspiel. In der WM-Quali noch Stammkraft, durfte der Augsburg-Profi gegen Katar erst in den letzten 25 Minuten ran. «In einem Teamsport geht es darum, solche Dinge zu verstehen. Es war keine Entscheidung gegen mich, sondern eine für einen anderen Spieler», so Rieder. Dass Murat Yakin im Startspiel auf Konkurrent Michel Aebischer gesetzt hatte, sei für ihn einfach zu akzeptieren gewesen. «Auch ich habe meine Ambitionen. Trotzdem ist es wichtig, dass jeder seine Rolle kennt.»

Rieders Vorfreude auf das SoFi-Stadium

Deutlich mehr Probleme hat Rieder mit dem Resultat. «Es gab auch positive Dinge», findet er. «Aber am Ende war das einfach nicht gut genug. Und das haben wir intern auch angesprochen.» Laut sei dabei aber niemand geworden. «Wir haben eine sehr offene Kommunikation innerhalb des Teams», hält der 29-fache Nationalspieler fest. Gegen Bosnien & Herzegowina gehe es darum, alles daran zu setzen, um den kompletten Fehlstart abzuwenden.

Rieder zeigt sich aber zuversichtlich, dass es nicht so weit kommt: «Wir haben viel Qualität und ein gutes Miteinander im Team. Wir sind alle bereit und motiviert – jetzt ist fertig lustig.»

Ob dieser Plan aufgeht, zeigt sich am Donnerstag im SoFi-Stadium (während der WM auch «Los Angeles Stadium»), einer hochmoderne NFL-Arena mit 70’000 Plätzen. «Um in solchen Stadien zu spielen, trainiere ich jeden Tag», sagt Rieder. Es wäre eine mehr als würdige Kulisse für sein zweites Länderspieltor.

Die Pressekonferenz mit Fabian Rieder gibt es hier im Ticker zum Nachlesen:

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