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Beerdigung in Portugal:Fussballprominenz nimmt Abschied von Diogo Jota (†28)

Polizei muss Friedhof räumen
Schaulustige stürmen das Grab von Diogo Jota (†28)

Tausende Fans erweisen dem tödlich verunglückten Liverpool-Star Diogo Jota (†28) und seinem Bruder André am Samstag in seiner Heimatstadt die letzte Ehre. Während viele still trauern, sorgen respektlose Besucher am Grab für Empörung.
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Unschöne Szenen bei der Beerdigung von Diogo Jota.
Foto: x

Darum gehts

  • Diogo Jota und Bruder André Silva wurden am Samstag bestattet
  • Beisetzung in Gondomar, Portugal, mit Familie, Freunden und Teamkollegen
  • Einzelne liefen rücksichtslos über Gräber und Blumen

Drei Tage nach seinem tödlichen Autounfall wurde Diogo Jota am Samstag in seiner portugiesischen Heimatstadt Gondomar beigesetzt – im engen Kreis, begleitet von seiner Familie, Freunden und Teamkollegen von Liverpool und aus der Nationalmannschaft.

An der Trauerfeier für Jota und seinen Bruder in der Kirche nahmen nur Angehörige und enge Weggefährten teil. Doch draussen warteten Tausende Fans, um Abschied zu nehmen, Blumen niederzulegen und ihre Trauer zu bekunden.

Kurz nachdem die Särge der beiden Brüder ins Grab gesenkt wurden, öffnete die Polizei das Friedhofsgelände für die Öffentlichkeit. Hunderte Menschen sind daraufhin zur Grabstätte geströmt. Die meisten hielten inne, bekreuzigten sich, murmelten Gebete oder berührten vorsichtig den Kranz, der auf dem Grab lag.

Polizisten kannten die Jota-Brüder persönlich

Doch es gab auch andere. Einige Besucher nutzten den Moment rücksichtslos für Fotos. So stiegen die einen über fremde Gräber, andere posierten mit einer Hand auf dem Grabstein oder traten beinahe auf die liebevoll niedergelegten Blumen und die beiden aus Rosen gebundenen Trikots mit den Rückennummern 20 und 30.

Als das Gedränge zu gross wurde und sich das Verhalten einiger Besucher nicht mehr mit dem würdevollen Rahmen vereinbaren liess, griff die Polizei ein. Der Ort wurde vorübergehend geräumt – auch für die Ordnungshüter ein emotionaler Einsatz. Denn einige von ihnen kannten die Brüder persönlich, spielten einst mit ihnen gemeinsam Fussball im lokalen Verein.

«Für mich ist es ein trauriger Tag, ein sehr trauriger Tag. Zwei unserer Jungen aus Gondomar sind tot. Ich weiss nicht, was ich sagen soll», sagte ein Polizist gegenüber der «Bild»-Zeitung.

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