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«So wirds schwierig in der Liga»:Vaduz-Captain bemängelt Chancenverwertung

Von Coach Privitelli verordnet
Eine Woche Ferien für Thun-Stars – wer nach Marbella fliegt

Thun-Coach Gian-Luca Privitelli ist einer, der durchaus eigene Ideen hat und eigene Wege geht. So auch mit der Ferienwoche für seine Spieler zu Beginn der Nati-Pause. Jan Bamert fliegt zum Beispiel nach Marbella, um abzuschalten.
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Thun-Abwehrchef Jan Bamert, hier gegen Lee Young-Jun von GC, freut sich auf fünf Tage Marbella mit seiner Frau.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Thun-Coach gibt Spielern ohne Trainingsrückstand während Nati-Pause eine Woche frei
  • Turbulenter Thuner Saisonstart mit 16 Spielen und 15 neuen Spielern
  • 8 bis 9 Thuner Spieler mit Nationalmannschaften unterwegs, andere tanken Energie
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Alain KunzReporter Fussball

Neue Umstände lassen neue Ideen entstehen. Weil ein Nationalmannschaft-Break erstmals fast drei Wochen dauert, gibt Thun-Coach Gian-Luca Privitelli denjenigen Spielern, die keinen Trainingsrückstand aufweisen, die erste Woche frei.

«Es war eine sehr turbulente Zeit im Verein. Es gab viele Wechsel, 15 neue Spieler. Wir haben 16 Spiele absolviert, dazu kommt die Vorbereitung. Acht oder neun sind mit Nationalmannschaften unterwegs. Für die anderen ist es der Moment, durchzuschnaufen.» Oder, um es auf gut Berndeutsch zu sagen: «D’Schäiche ufeha. Durchlüften und mentale Frische tanken. Denn danach gehts Schlag auf Schlag weiter. Zusammen mit der Conference League werden wir alle drei Tage ein Spiel haben, unterbrochen von nur einem kurzen Nati-Break im November.»

Privitelli geht mit der Family ins Oberland – ins Berner Oberland

Der Coach selbst muss auch Energie tanken. «Der Trainer macht was mit der Family, mit den Kids. Die haben in diesen drei Monaten gelernt zu kochen, alles zu machen. Ich bin froh, sie wieder einen Moment zu sehen. Denn danach wirds wieder richtig tough.» Aber weg geht er nicht – oder? «Vier Tage ins Oberland. Mehr nicht.» Und um zu präzisieren: ins Berner Oberland. Nicht etwa ins Zürcher …

Und was machen die Spieler? Justin Roth zum Beispiel macht … nichts. «Ich gehe nicht weg. Ich will mich einfach erholen. Und natürlich trainieren, einfach nicht mit der Mannschaft.» Jan Bamert hingegen fliegt weg. «Ich gehe mit meiner Frau fünf Tage nach Marbella. Natürlich ohne Party zu machen. Einfach geniessen und abschalten, auf andere Gedanken kommen. Und trainieren. Das wird in dieser Phase guttun.»

Die Nationalspieler gucken in die Ferienröhre

Andere haben nichts von dieser Zusatz-Ferienwoche. Weil sie mit Auswahlen unterwegs sind. Furkan Dursun, der Matchwinner beim 2:1 in Vaduz, hat keine Ferien, weil er mit Österreichs U21 unterwegs ist und gegen Dänemark und Wales spielt. «So versuche ich, weiter Gas zu geben», sagt der Stürmer. Nils Reichmuth, der andere Torschütze aus dem Vaduz-Match, fliegt in die USA, weil er mit der Chile-Nati unterwegs ist.

Und für einen wird das ein komplettes Novum sein, diese Woche. Ein zweiwöchiges sogar. Denn es ermöglicht endlich mal «richtige» Ferien. Die Rede ist von Präsident Andres Gerber. «In der Natipause werde ich zwei Wochen in die Ferien gehen. Das hat es seit meiner Fussballerkarriere nie mehr gegeben. Ich plange sehr stark darauf ...»

Beim FC Vaduz hingegen sieht Trainer Marc Schneider keinen Bedarf für ein längeres Kopflüften. «Wir trainieren normal. Einzig die Wochenenden werden frei sein.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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