Wer schiesst die Tore?
Neuer Lausanne-Stürmer hat schon vor dem ersten Einsatz Druck

Weil Tyler Fredricson fast die halbe Saison ausfallen wird, hat Lausanne auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Etienne Youté Kinkoué soll die Verteidigung stärken. Trainer Luka Elsner kennt ihn bereits – hier gibts das Lausanne-Inside.
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Étienne Youté Kinkoué ist Lausannes neuer Innenverteidiger.
Foto: Lausanne

Darum gehts

  • Lausanne verpflichtet Innenverteidiger Etienne Youté Kinkoué nach Verletzung von Fredricson
  • Neuzugang Levy Nene steht unter Druck, Tore für Lausanne zu erzielen
  • Lausanne spielt am Samstag gegen Vaduz, vier Spieler sind verletzt
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Tim GuilleminResponsable du pôle Sport

Die News der Woche

Der viermonatige verletzungsbedingte Ausfall von Tyler Fredricson hat Lausanne dazu veranlasst, einen neuen Innenverteidiger zu verpflichten. Die Wahl fiel auf Etienne Youté Kinkoué, einen sehr grossen und robusten Innenverteidiger. Trainer Luka Elsner kennt ihn bereits aus seiner Zeit beim Ligue-1-Klub Le Havre. Er ist für das Auswärtsspiel gegen Vaduz schon spielberechtigt.

Die grosse Frage

Wer wird die Tore für Lausanne-Sport erzielen? Omar Janneh ist formschwach, und generell tun sich die Westschweizer offensiv schwer. Neuzugang Levy Nene, der bei Nordsjaelland sehr treffsicher war, steht bereits unter Druck. Wird er am Samstag in Liechtenstein sein Debüt geben?

Gesagt ist gesagt

«Wir müssen technisch souveräner agieren. Wir geben den Ball viel zu schnell und viel zu leichtfertig an den Gegner ab», so Trainer Luka Elsner, der die mangelnde Effizienz seines Teams nicht allein seinen Angreifern anlasten will. Lausanne muss sie besser in Szene setzen, und das hängt insbesondere davon ab, dass Neuzugang Koba Koindredi zu alter Form zurückfindet. Der französische Mittelfeldspieler wird in Vaduz jedoch nicht in der Startelf stehen, da er körperlich noch nicht ganz fit ist. Für einen Teileinsatz soll es aber allemal reichen.

Die Blick-Prognose

Lausanne wird in Liechtenstein gewinnen, wenn die Waadtländer der körperlichen Herausforderung des FC Vaduz standhalten können. Lausanne mangelt es in diesem Bereich noch etwas an Durchhaltevermögen. Am Mittwoch hielten sie gegen den körperlich überlegenen FC Thun gut mit. Aber: Lausanne ist unberechenbar. Wenn sie gut verteidigen, tun sie sich im Angriff schwer. Und wenn ihr Angriff effektiv ist, wie gegen den FC Zürich, bricht hinten alles zusammen … Die Waadtländer brauchen am Samstag eine fehlerfreie Leistung.

Mögliche Aufstellung

Mastil; Soppy, Sow, Cozza, Poaty; Custodio, Koné, Mollet; Butler-Oyedeji, Janneh, Molebe.

Wer fehlt?

Nicky Beloko, Ibrahim Bah Mendes, Tyler Fredricson und Beyatt Lekoueiry (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 6 Runden:

  1. Bah Mendes 4,67
  2. Mouanga 4,33
  3. Sow 4,17

Hier gehts zur Übersicht aller Lausanne-Noten.

Der Schiedsrichter

Sven Wolfensberger reist ins Ländle, um das Spiel zu leiten. Assistiert wird er von VAR Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Vaduz hat auf dramatische Art und Weise unter der Woche gegen Luzern verloren. Trainer Marc Schneider weiss, dass sein Team noch mehr Sicherheit braucht, um zu weiteren Punkten zu kommen – hier erscheint das Vaduz-Inside.

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7

Runde

Sa., YB – Luzern, 18 Uhr
Sa., Vaduz – Lausanne, 18 Uhr
Sa., GC – FCZ, 20.30 Uhr
So., Servette – St. Gallen 14 Uhr
So., FCB – Lugano 16.30 Uhr
So., Sion – Thun 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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