«Die Situation ist schmerzhaft»
GC-Legende Nuñez leidet mit seiner alten Liebe

Zum ersten Mal seit seinem Abgang vor 21 Jahren weilt Richard Nuñez wieder in Zürich. Warum der Transfer damals fast platzte. Und wie sehr die GC-Legende mit seinem Ex-Klub leidet.
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Schmerzhaft sei der aktuelle Zustand der Grasshoppers, so Legende Nuñez.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

  • Richard Nuñezbesucht Zürich erstmals seit 25 Jahren und sieht GC-Sieg
  • Núñez war für GC an 140 Toren in 154 Pflichtspielen beteiligt
  • 2001 für 4,5 Mio. Fr. geholt, teuerster Transfer der Klubgeschichte
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Stefan KreisReporter Fussball

Peter Zeidler ist vor dem Derby zu Scherzen aufgelegt: «Wenn Richard 49 wäre, dann hätte ich ihn gegen den FCZ ins Kader genommen. Aber 50 ist definitiv zu alt.» Auf die Aussage des Trainers angesprochen, präsentiert Richard Nuñez sein breitestes Grinsen. Heiss sei er zwar noch immer auf Fussball. «Aber», so der zweifache Schweizer Meister, «ich spiele nur noch zum Spass mit meinen Kollegen in Montevideo.»

Im März 2001 wechselt der Uruguayer für 4,5 Millionen Franken von Danubio zu GC. Bis heute ist der Zauberfuss der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte. Damals hatten die Hoppers noch Geld wie Heu. Als Nuñez den Verein vier Jahre später verlässt, geht er als zweifacher Meister. Und als jener Mann in die Geschichte ein, der in 154 Pflichtspielen an sagenhaften 140 (!) Toren beteiligt war.

25 Jahre nach seinem Abgang setzt Nuñez zum ersten Mal wieder seine Füsse auf Zürcher Boden. Und er dürfte schockiert über die Entwicklung des Rekordmeisters sein. War GC mit ihm noch das Mass aller Dinge im Schweizer Fussball, ist aus dem einstigen Schwergewicht ein Abstiegskandidat geworden. «Die aktuelle Situation ist schmerzhaft, aber mit Zusammenhalt und harter Arbeit kann das auch wieder drehen», sagt Nuñez.

Wird Nuñez erneut zum Glücksbringer?

Am Mittwoch wurde er höchstpersönlich zum Glücksbringer und sah als Tribünengast den 2:0-Sieg gegen den FCSG. Nun will er auch im Derby zum Talisman werden. «Richard war bei uns in der Kabine und hat uns sehr gute Energie gegeben», sagt Stürmer Nikolas Muci. Letzterer war noch gar nicht auf der Welt, als Nuñez bei den Hoppers anheuerte. Aber zum Glück für alle Fussballfans gibts alte Videoaufnahmen von seinen Heldentaten.

Auf die Frage nach seinem grössten Spiel für GC, antwortet Nuñez wie aus der Pistole geschossen: «Das 6:5 gegen den FCZ.» Eines der verrücktesten Spiele der Schweizer Fussballgeschichte. Die Zürcher führten bis zur 65. Minute mit 5:2, dann jubelte César auf dem Zaun, und die Hoppers drehten das Ding noch in der Verlängerung. Siegtorschütze, wer könnte es anders sein: Richard Nuñez.

Damals trugen noch Typen wie Stephan Lichtsteiner, Mihai Tararache und Mladen Petric den GC-Dress. Angeführt wurde die Truppe von Ricardo Cabanas.

Der springt am Freitag für Nuñez kurzerhand als Übersetzer ein. Und irgendwie wirkt GC in jenem Moment auf einmal wieder gross.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
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TD
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FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
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10
-2
16
5
FC Zürich
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10
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Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
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10
-3
13
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FC Luzern
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10
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12
9
FC Thun
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10
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FC Vaduz
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Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
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