Spektakel auch gegen den FCB?
Tabellenvorletzter Vaduz sieht sich als «voll konkurrenzfähig»

Trotz überzeugender Auftritte hat der FC Vaduz erst sechs Punkte auf dem Konto. Die erste Zwischenbilanz von Sportchef Franz Burgmeier (44) fällt trotzdem positiv aus. Hier kommt das Vaduz-Inside vor der 10. Runde gegen den FC Basel.
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In den Spielen des FC Vaduz gibt es im Schnitt über vier Tore zu sehen.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucas WerderReporter Fussball

Die News der Woche

Lutfi Dalipi (20) ist in der Länderspielpause das erste Mal für die Schweizer U21 aufgeboten worden. Der Vaduzer Überflieger (drei Tore, acht Vorlagen) stand in den EM-Quali-Spielen gegen Luxemburg (5:0) und Island (1:5) in der Startelf, in der letzten Partie gegen Frankreich (1:7) blieb der Mittelfeldspieler ohne Einsatz. «Das ist sicher kein Nachteil für uns», sagt Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier (44). Mit 804 von 810 möglichen Minuten ist Dalipi der Offensivspieler mit der meisten Einsatzzeit der gesamten Liga.

Die grosse Frage

Wie fällt das erste Zwischenfazit des Aufsteigers aus? «Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir voll konkurrenzfähig sind. Wir konnten sogar mehr als nur mithalten», sagt Burgmeier. Der FCV-Sportchef weiss aber auch: «Wir haben uns für die guten Leistungen noch zu wenig belohnt. In jedem Spiel wären Punkte möglich gewesen. Da haben wir etwas Lehrgeld bezahlt.» Mit sechs Zählern aus den ersten neun Spielen liegt Vaduz vor den punktgleichen Lausannern auf dem Barrageplatz.

Gesagt ist gesagt

35 Mal ist Franz Burgmeier in seiner Karriere für den FCB aufgelaufen und gewann mit dem Klub einmal den Meistertitel und zweimal den Cup. «Die Spiele gegen Basel sind darum immer etwas speziell für mich», sagt der heutige Vaduz-Sportchef. Mit Valentin Stocker (37), dem Sportlichen Leiter der ersten Mannschaft, hat Burgmeier damals beim FCB zusammengespielt. Doch noch mehr als auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Teamkollegen würde sich der Liechtensteiner über ein ausverkauftes Stadion freuen. Es wäre das zweite Mal nach dem Spiel gegen St. Gallen Anfang August.

Die Blick-Prognose

In den ersten neun Saisonspielen der Vaduzer sind 39 Tore gefallen. Nur Partien mit YB-Beteiligung (49 Treffer) versprechen noch mehr Unterhaltung. Auch am Sonntag dürften die Fans im Rheinpark den einen oder anderen Treffer zu sehen bekommen. Schliesslich gastiert mit dem FCB die formschwächste Mannschaft der Liga im Fürstentum.

Mögliche Aufstellung

Schaffran; Hasler, Simani, Berisha, Schwizer; Mack; Stark, Cabrera; Cocic; Dalipi, Monsberger.

Wer fehlt?

Akhalaia, Neelakandan, Seiler, Sorgic (alle verletzt). Eberhard (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 9 Runden:

  1. Lutfi Dalipi 4,56
  2. Juan Cabrera 4,33
  3. Luca Mach 4,11
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Der Schiedsrichter

Alessandro Dudic leitet die Partie. VAR ist Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Basels neuer Trainer Slavisa Jokanovic hat viel Arbeit vor sich: Beim 3:7 im Test gegen Winterthur offenbart sein Team grosse Abwehrprobleme. Auch in der Liga fehlt die defensive Stabilität. Das bietet Chancen auf Punkte für den Aufsteiger – trotz der bisher starken Auswärtsbilanz. Hier gehts zum Basel-Inside.

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10.

Runde

  • Sa., Lugano – Luzern, 18.00 Uhr
  • Sa., Servette – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., FCZ – Thun, 18.00 Uhr
  • So., GC – YB 14.00 Uhr
  • So., St. Gallen – Lausanne 16.30 Uhr
  • So., Vaduz – Basel 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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