Darum gehts
- Bei GC wartet man weiterhin auf den neuen Cheftrainer
- Immerhin wurde mit Edwin de Graaf ein neuer Assistent präsentiert
- Das Training leitet derzeit allerdings der «Head of Methodology» Misha Salden
Viel Geduld ist bei GC gerade gefragt. Weiter warten die Fans auf News zum neuen Trainer. Seit sich die Hoppers nach der 1:5-Pleite gegen Luzern von Peter Zeidler (64) getrennt haben, hat sich noch nichts getan. Auch nach mehr als einer Woche der XXL-Länderspielpause hat GC noch keinen neuen Cheftrainer.
Dafür haben die Hoppers am Dienstagabend einen neuen Assistenztrainer präsentiert. Der Holländer Edwin de Graaf (46) unterschreibt bei den Zürchern einen Vertrag bis 2027. De Graaf arbeitete schon als Coach in Holland und in den Vereinigten Arabischen Emiraten und war zuletzt Co-Trainer bei Cambuur Leeuwarden.
Der ehemalige Profi (Karriereende 2014) ergänzt den Trainerstaff, der schon aus Daniel Pavlovic (38) und Shkelzen Gashi (38) besteht. Wer ihr neuer Chef wird? Diesbezüglich tappen gemäss Informationen, die Blick vorliegen, selbst sie seit Tagen im Dunkeln.
Was macht Salden auf der GC-Bank?
Auch speziell: Vor de Graafs Ankunft leiteten nicht etwa Pavlovic und Gashi das Training, sondern nochmals ein anderer. Und zwar Misha Salden (53), der seit diesem Sommer als Technical Manager und Head of Methodology bei GC arbeitet. Salden ist ebenfalls Holländer, arbeitete schon bei Ajax als Jugendtrainer und gilt als rechte Hand von Dries Boussatta, der zusammen mit Präsident Ludovic Deléchat und CEO Richard Feuz für die Transfers der Hoppers zuständig ist. Er stand auch beim 4:1-Sieg im Testspiel gegen Aarau am Donnerstag an der Seitenlinie.
Ob er am Ende plötzlich den Jobzuschlag erhält? Im Gegensatz zu Pavlovic und Gashi verfügt Salden über die Uefa-Pro-Lizenz. Vorgesehen ist aber weiterhin, dass er sich nach seinem kurzen Intermezzo als Trainer der ersten Mannschaft wieder um seine vorherigen Aufgaben kümmert. «Gemeinsam werden wir eine klare Fussballidentität aufbauen, eine einheitliche Spielphilosophie etablieren, einen nahtlosen Entwicklungsweg von der Academy bis zur ersten Mannschaft schaffen und ein Umfeld fördern, in dem Spieler, Trainer und Mitarbeitende ihr Potenzial voll ausschöpfen können», schrieb er im Juli auf Linkedin zu seinem Job.
Vieles spricht für «Mister X»
Allzu lange soll es nicht mehr gehen, bis der Name des neuen Trainers aus dem Hut gezaubert wird. «Über die Besetzung der Position des Cheftrainers wird der Grasshopper Club Zürich zeitnah separat informieren», heisst es in der Medienmitteilung der Hoppers, in der de Graaf vorgestellt wurde.
In Zürich geisterten in den letzten Tagen schon viele Namen für die Zeidler-Nachfolge herum. So etwa Giorgio Contini, Fabio Celestini oder Ricardo Moniz. Letztlich spricht aber mehr dafür, dass ein «Mister X» bald an der Seitenlinie stehen wird.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 10 | 24 | 28 | |
2 | BSC Young Boys | 10 | 15 | 22 | |
3 | FC Sion | 10 | 6 | 19 | |
4 | FC St. Gallen | 10 | -2 | 16 | |
5 | FC Zürich | 10 | -4 | 14 | |
6 | Servette FC | 10 | 1 | 13 | |
7 | FC Basel | 10 | -3 | 13 | |
8 | FC Luzern | 10 | -5 | 12 | |
9 | FC Thun | 10 | -10 | 10 | |
10 | FC Vaduz | 10 | 0 | 9 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 10 | -13 | 8 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 10 | -9 | 6 |