Die Konkurrenz hat Interesse
Warum FCB-Juwel Doucoure trotzdem auf sein Debüt wartet

Im Testspiel gegen Barcelona sorgt Jean Doucoure mit seinem Tor für eines der Highlights. Warum aber nicht alle beim FCB Fan des Mittelfeldspielers sind.
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«First of many in this beautiful stadium, hopefully», schreibt Jean Doucoure (17) auf Instagram. Auf Deutsch: «Hoffentlich das erste von vielen in diesem wunderschönen Stadion.» Am Tag zuvor hat der junge Mittelfeldspieler im Testspiel gegen den FC Barcelona (2:5) zum allerersten Mal im St. Jakob-Park getroffen. «Ein spielintelligenter und technisch sehr guter Spieler», sagt FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner (42) über seinen Schützling.

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Jean Doucoure hat sämtliche Basler Nachwuchsstufen durchlaufen.
Foto: Toto Marti

Seit dieser Saison trainiert Doucoure mit der Profimannschaft. Bislang kam er ausschliesslich in Testspielen zum Einsatz. Ende Juni beim 3:0-Sieg gegen Rapperswil bereitet er zwei Tore vor. Mitte Juli verwandelt er gegen Winterthur einen Freistoss. Und nun ein sehenswerter Treffer gegen Barcelona. Macht vier Skorerpunkte in drei Einsätzen.

Auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz wartet das Eigengewächs trotzdem noch. Aber warum? Der Hauptgrund ist die grosse Konkurrenz im zentralen Mittelfeld. Während der FCB mit Léo Leroy nur einen Spieler für diese Position abgegeben hat, sind mit Ludwig Malachowski (21) und Jonas Harder (20) in diesem Sommer gleich zwei neue dazugekommen. Und die Spielmacher-Rolle, in der sich Doucoure am wohlsten fühlt, ist in der Regel Xherdan Shaqiri (34) vorbehalten.

Nicht alle beim FCB sind Fan

Hinzu kommt, dass gemäss Blick-Informationen nicht alle innerhalb der sportlichen Führung des Klubs restlos von Doucoures Potenzial überzeugt sind. Vor allem die körperlichen Voraussetzungen des U-Nationalspielers, der bis im Februar noch für die U17 der Basler auflief, werden kritisch gesehen.

Das scheinen aber nicht alle so zu sehen. Obwohl die Körpergrösse von 1,77 Meter, die Doucoure auf der Website der Swiss Football League attestiert wird, sehr grosszügig geschätzt sein dürfte, gibt es mehrere Klubs, die bereits ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen haben.

Und auch Lichtsteiner scheint von den Qualitäten Doucoures überzeugt zu sein. «Er konnte auch physisch gut mithalten», urteilte der Basler Trainer nach dem Barcelona-Spiel. «Ich glaube, dass er in Zukunft ein sehr interessanter Spieler für uns sein könnte.» Vielleicht schon am Wochenende gegen den FCZ im Klassiker? Abwarten.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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