Er hat ein Goldhändchen
Lustrinelli wandelt auf den Spuren von Alex Ferguson

Kein Super-League-Trainer wechselt mehr Tore ein als Mauro Lustrinelli (50). Wer der Superjoker der Liga ist und welcher Coach am schlechtesten abschneidet.
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Thuns Coach Mauro Lustrinelli braucht aktuell keine Hilfe von oben.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

  • Mauro Lustrinelli erzielt mit 14 Jokertoren für den FC Thun Rekord
  • Chris Bedia ist bester Liga-Joker mit sieben Toren, zwei Assists
  • Servette und Luzern je 12 Jokertore, Winti-Trainer nur vier Treffer
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Stefan KreisReporter Fussball

Das wohl grösste Goldhändchen der Fussballgeschichte heisst Alex Ferguson (84). Seine 26-jährige Amtszeit bei ManUtd war geprägt von taktischen Wechseln und späten Toren. Von «Fergie Time» war damals die Rede, wenn mal wieder einer von der Bank kam und ein Märchen schrieb.

Als Sinnbild dafür steht Ole Gunnar Solskjaer, der «Super Sub», der mit 28 Jokertoren den Vereinsrekord hält und 1999 im Camp Nou zum legendären Sieg im Champions-League-Final gegen die Bayern traf.

Von der Königsklasse ist der FC Thun noch weit entfernt. In Sachen Jokertoren aber wandelt Mauro Lustrinelli (50) auf den Spuren von Sir Alex. 14 Treffer wechselte der Tessiner in 31 Spielen ein: Nils Reichmuth und Valmir Matoshi haben je dreimal getroffen, Christopher Ibayi und Franz-Ethan Meichtry kommen auf je zwei, Imeri, Dursun, Rastoder und Fehr haben einmal gejubelt. Hinzu kommen fünf Assists, die Lustrinelli eingewechselt hat. Drei davon stammen von Zauberfuss Kastriot Imeri.

Bedia ist der Top-Joker der Liga

Während Lustrinelli an der Spitze thront, folgen auf den Podestplätzen zwei Namen, die mit ihren Teams nicht unter den Top 6 vertreten sind. Servettes Jocelyn Gourvennec und Luzerns Mario Frick haben beide bisher zwölf Tore eingewechselt. Darauf folgen YB-Coach Gerardo Seoane (10), St. Gallens Enrico Maassen und Luganos Mattia Croci-Torti (je 8) sowie Lausannes Peter Zeidler und Sions Didier Tholot (je 7).

Am wenigsten Einfluss mit seinen Wechseln hat Winti-Trainer Patrick Rahmen. Bloss vier Treffer hat der Basler eingewechselt, allerdings hatte er bloss 22 Spiele zur Verfügung gehabt.

Bester Joker der Liga ist ein YB-Stürmer. Chris Bedia traf nach Einwechslungen sieben Mal und legte zwei weitere Tore auf. Samuel Mraz (Servette) und Winsley Boteli (Sion) folgen mit je fünf Toren auf den Plätzen zwei und drei.

Letztgenannter traf zuletzt auch für die Schweizer U21-Nati als Joker.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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