Zum Fussball-Kalender
                 
Vs
FRESHFOCUS_1599261.jpg
4:13
Highlights im Video:Shaqiri erwischt Luzern mit cleverer Freistoss-Variante
Worauf wettest du?
sporttip logo

Vom Bankdrücker zum Matchwinner
Auf Lichtsteiner-Knall folgt Shaqiris Tor-Explosion

Vier Tage nach der Entlassung von Cheftrainer Stephan Lichtsteiner präsentiert sich der FC Basel in Luzern in bester Spiellaune. Matchwinner beim 4:2-Sieg mit zwei Toren und einer Vorlage: Xherdan Shaqiri!
1/7
FCB-Matchwinner im ersten Spiel nach dem Lichtsteiner-Knall: Xherdan Shaqiri.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

Eckball kurz vor der Pause: Xherdan Shaqiri entscheidet in diesem Moment, dass er den FCB an die Hand nimmt. Sein Corner auf den Kopf von Otele ist herrlich getreten – so, wie es Ausnahmespieler eben können. Basel geht dadurch in Führung, und das zum bestmöglichen Zeitpunkt. In der zweiten Halbzeit legt Shaqiri noch zwei Treffer nach. Es sind seine Skorerpunkte Nummer 2, 3 und 4 in dieser Saison. Die Frage drängt sich auf: Warum war er in den Spielen zuvor nur Joker?

Das Spiel

Shaq is back – und wie! Im Spiel 1 nach der Ära Stephan Lichtsteiner kehrt der FCB dank seines Captains Xherdan Shaqiri zum Siegen zurück. Die Nummer 10 steht unter Interimstrainer Luigi Nocentini wieder in der Basler Startformation und trägt mit zwei Toren und einem Assist massgeblich dazu bei, dass der FCB nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen wieder einmal drei Zähler einfahren kann.

Ebenfalls stark ist Philip Otele, der wie Shaqiri unter Lichtsteiner nicht mehr erste Wahl war. Der Nigerianer leitet den ersten FCB-Treffer mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein und bringt mit dem 2:1 nach einem Shaqiri-Corner die Gäste noch vor der Pause auf die Siegesstrasse.

Dabei hätte das Debüt von FCB-Interimstrainer Nocentini nicht schlechter beginnen können. Bereits nach 30 Sekunden liegen die Basler in Rückstand. Doch die Gäste sind alles andere als geschockt und reagieren postwendend; gut drei Minuten später steht es 1:1. Celar trifft nach Vorarbeit von Olaigbe, der drei Assists zum Sieg beisteuert.

Die Tore

1. Minute, Oscar Kabwit, 1:0. Nur 30 Sekunden nach dem Anpfiff geht Luzern in Führung. Fernandes bringt den Ball von rechts in den Strafraum. Kabwit verlängert per Kopf unhaltbar ins lange Eck.

4. Minute, Zan Celar, 1:1. Wenig später folgt bereits die Basler Antwort. Metinho lanciert Olaigbe in die Tiefe, der Ciganiks abkocht. Im Strafraum legt er quer auf für Celar, der nur noch einschieben muss.

42. Minute, Philip Otele, 1:2. Der FCB dreht das Spiel und geht in Führung. Shaqiri bringt einen Eckball ins Zentrum. Im Zweikampf setzt sich Otele gegen Bung Meng Freimann durch und trifft anschliessend per Kopf via Lattenunterkante.

56. Minute, Xherdan Shaqiri, 1:3. Shaqiri und Co. tuscheln lange, bis sie einen Freistoss rechts aussen an der Strafraumgrenze ausführen. Statt eine Flanke zu schlagen, zieht Shaqiri nach Olaigbes Ablage mit dem Ball am Fuss ins Zentrum und bestraft die schläfrige FCL-Abwehr mit seinem starken linken Fuss.

66. Minute, Xherdan Shaqiri, 1:4. Jetzt ist es definitiv die grosse Shaqiri-Show in Luzern. Olaigbe bedient die Nummer 10 der Basler, die daraufhin im Strafraum Bung Hua Freimann austanzt und abgebrüht mit links vollendet.

84. Minute, Lars Villiger, 2:4. Kaum steht Villiger auf dem Platz, reiht er sich unter die Torschützen ein. Der FCL-Joker nutzt den Platz, den ihm Victory im Sechzehner gewährt und schiebt ins lange Eck ein.

Die Stimmen

VV7u8o7eTJmtdo_poster.jpg
4:09
Shaqiri über Sieg in Luzern:«Team ist anders aufgetreten als in den letzten Spielen»

Xherdan Shaqiri (FCB) gegenüber Blue: «Ich habe unter der Woche bereits im Training bemerkt, dass die Spieler freier aufgespielt haben und nicht mehr so verkrampft waren. Fakt ist: Es war nicht alles perfekt. Nicht immer ist nur der Trainer Schuld. Auch wir sind in der Pflicht. Das heute war die richtige Reaktion nach zuletzt zwei Niederlagen. Bei meinem Tor zum 3:1 wollte ich zuerst direkt ins lange Eck schiessen, wie das einst Toni Kroos 2018 an der WM tat. Dann kam der Gegenspieler auf mich zu, der Rest war dann Instinkt.»

Flavius Daniliuc (FCB) gegenüber Blue: «Wir wollten dem Klub etwas zurückgeben. Das haben wir heute geschafft. Es ist leicht, die Schuld auf den Trainer zu schieben. Es liegt auch an uns Spielern. Heute haben wir performt, uns zusammengerissen, Leidenschaft und mehr Mut gezeigt.»

Leonardo Bertone (FCL) gegenüber Blue: «Basel hat verdient mit 2:4 gewonnen. Wir gaben ihnen zu viel Platz und uns fehlte die nötige Intensität. Wir haben uns heute viel vorgenommen, es aber nicht auf den Platz gebracht. Das ist anstrengend und mühsam.»

Der Beste

Xherdan Shaqiri. Musste unter Stephan Lichtsteiner hartes Brot essen. Kaum ist dieser entlassen, avanciert der Zauberwürfel wieder zum Matchwinner.

Der Schlechteste

Die gesamte FCL-Defensive. Nur einen herauszupicken, wäre nicht richtig. Alle haben diesen undankbaren Preis verdient.

Die Fans

Tolle Kulisse in Luzern! 15'859 Fans sind an diesem Nachmittag in der Thermoplanarena.

Die Schiris

Urs Schnyder (Schiedsrichter), Marco Zürcher (Assistent), Mirco Bürgi (Assistent) und Mirel Turkes (VAR) haben alles im Griff. Schnyder hätte zwar die eine oder andere Gelbe Karte mehr zücken können. Ansonsten hat er keine heiklen Szenen zu beurteilen. Und auch Shaqiri, der viel motzt, hält er unter Kontrolle.

Das gab zu reden

Nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner hat der FC Basel lange geschwiegen – bis unmittelbar vor Anpfiff. Da erklärt der sportliche Leiter Valentin Stocker, weshalb es dazu gekommen ist. Und er betont, dass nach der Pleite gegen Lugano viele Gespräche notwendig waren. Dass Lichtsteiner wie von Blick berichtet vor der versammelten Mannschaft seine Entlassung angekündigt habe und der Entscheid damit zu tun habe, will Stocker nicht kommentieren. «Ganz ehrlich, ich war nicht dabei, daher wäre es eine Verbreitung von Gerüchten. Vom Hörensagen lernt man lügen, darum kann ich nichts dazu sagen», erklärt Stocker zu Blue.

So gehts weiter

Luzern empfängt am nächsten Samstag um 18 Uhr GC in der Thermoplanarena. Auch Basel bestreitet in der letzten Runde vor der Nati-Pause ein Heimspiel. Am Sonntag (16.30 Uhr) ist der FC St. Gallen im St. Jakob-Park zu Gast.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen