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Highlights im Video:Allix sorgt mit dieser Szene für Thuner Absturz
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«Brutal bitter!»
Thun nach dritter Pleite in Folge bedient

Der FC Thun muss sich auch Servette geschlagen geben und reiht nun bereits die dritte Niederlage aneinander. Damit verpasst der Meister den Befreiungsschlag und steckt weiterhin unten drin.
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Servette gewinnt auswärts bei Thun und feiert den dritten Saisonsieg.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Die Schlüsselszene

Thuns Innenverteidiger Nicolas Bürgy jubelt über den vermeintlichen Führungstreffer zum 3:2. Eine Erlösung für den Ersatz des gesperrten Marco Bürki, da Bürgy beim 0:1 keine gute Figur abgegeben hat. Der Makel? Der VAR greift ein, bittet Schiedsrichter Johannes von Mandach an den Bildschirm. Dieser sieht ein Foulspiel und annulliert das Tor daraufhin. Nur wenige Minuten später klingelt es dann im Kasten der Berner Oberländer, weil Téo Allix bei seiner Schussabgabe nicht wirklich gestört wird.

Das Spiel

Nach zuletzt zwei Niederlagen hat Thun etwas gutzumachen. Bereits nach wenigen Minuten steht die Abwehr der Thuner, ohne den gesperrten Captain Marco Bürki, im Fokus. Nach einem Missverständnis zwischen Abwehr und Goalie schlägt es bereits das erste Mal vor dem Block Süd ein. Kurz vor der Halbstunden-Marke doppelt Servette nach, es droht die dritte Pleite in Folge.

Noch vor der Pause kann Thun zurückschlagen. Saiz erzielt nicht nur den Anschluss, sondern auch das erste Thuner Saisontor in der Visana Arena. Die Thuner kommen mit Rückenwind aus der Kabine und gleichen noch vor der Stundenmarke gar aus. Den Schwung des Ausgleichs können die Berner Oberländer nutzen und gehen gar in Führung. Doch der VAR greift ein und sieht kurz vor dem Tor von Bürgy ein Schubsen von Bamert – Führung aberkannt. Und es kommt noch härter für das Heimteam. Quasi im Gegenzug geht Servette wieder in Führung und lässt sich die Butter nicht ein zweites Mal vom Brot nehmen.

Die Tore

4. Minute, Kingstone Mutandwa, 0:1. Die Genfer stören den Aufbau der Berner Oberländer erfolgreich. Mutandwa kommt im Sechzehner an den Ball und taucht mit etwas Glück plötzlich vor Torwart Niklas Steffen auf. Die Thuner Abwehr ist dabei viel zu weit weg. Auch dem Keeper fehlt die nötige Entschlossenheit, um den Gegentreffer zu verhindern.

29. Minute, Mathis Lambourde, 0:2. Nach einem unnötigen Ballverlust von Nassim Zoukit in der Offensive stürmen drei Genfer auf zwei Thuner zu. Kurz vor dem Sechzehner legt Lilian Njoh den Ball uneigennützig nach rechts auf Mathis Lambourde. Dieser schlenzt den Ball sehenswert ins lange Eck.

38. Minute, Fabio Saiz, 1:2. Nach einem schönen Lauf über die rechte Seite bringt Reichmuth den Ball von der Grundlinie in Richtung Elfmeterpunkt. Dort kann Saiz aus bester Position abschliessen und verkürzt auf 1:2. Der Ball wird von Allix noch entscheidend abgefälscht und ist für Servette-Keeper Gertmonas unhaltbar.

54. Minute, Fabio Saiz, 2:2. Nach einem geblockten Abschluss von Fehr versucht Saiz sein Glück. Sein Abschluss wird von einem Genfer Arm abgelenkt und fliegt in der Folge unhaltbar in Richtung Gehäuse.

65. Minute, Téo Allix, 2:3. Allix hat rund 20 Meter vor dem Tor viel Platz und zieht einfach mal ab. Sein Schuss geht an allen Thunern vorbei und lässt die Genfer jubeln.

86. Minute, Datro Fofana, 2:4. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Thuner läuft Simo alleine auf Steffen zu und hat sogar noch Fofana neben sich. Dieser wird auch angespielt und trifft zur Entscheidung.

Der Beste

Mathis Lambourde ist ein stetiger Unruheherd in der Offensive Servettes. Der Flügel belohnt sich in der 29. Minute mit einem Tor und zeigt auch danach eine starke Leistung, ehe er in der 66. Minute ausgewechselt wird.

Der Schlechteste

Der sonst ruhige Jan Bamert hat ohne Captain Marco Bürki grosse Mühe. Der Ersatzkapitän hat Probleme in der Abstimmung mit seinen Mitspielern und kommt nicht immer in die Zweikämpfe.

Das gab zu reden

«Unverantwortlich, egoistisch, feige, berechnend, inkompetent. Nichts geht über Lausanne-Sport», schreiben die Servette-Fans auf einem Banner. Nachdem es im Derby gegen Lausanne Probleme beim Einlass gegeben hat, sind die Servette-Fans draussen geblieben. Der Lausanner Fanblock hat sich mit ihnen solidarisiert und die Stehtribüne verlassen. Trotzdem lassen die Genfer Fans ihrem Unmut beim Einlass in Thun nochmals freien Lauf.

Die Stimmen

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Die Stimmen zum Spiel:«Fehler wurden gnadenlos bestraft»

Die Fans

Der Herbst hält so langsam Einzug in der Schweiz. Es ist kalt, regnerisch und ungemütlich im Visana Stadion. Dazu kommt, dass das Spiel unter der Woche ist – 5358 Fans sind vor Ort dabei. Rund 70 Fans aus Genf sind – teils oberkörperfrei – dabei und feuern ihre Spieler an.

Die Schiris

Johannes von Mandach hat keine grossen Probleme bei der Leitung des Spiels. Er pfeift gewisse Szenen etwas kleinlich und lässt dann dafür wieder andere Fouls laufen. Grundsätzlich aber solider Auftritt des Unparteiischen.

So gehts weiter

Thun reist am Sonntag ins Fürstentum Liechtenstein und ist zu Gast bei Vaduz (14 Uhr). Servette gastiert erneut im Kanton Bern und trifft am Samstag auswärts auf YB (18 Uhr).

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