Zum Fussball-Kalender
                 
Vs
FRESHFOCUS_1603664.jpg
3:11
Highlights im Video:Cocic vergibt in der 90. Minute den Ausgleich kläglich
Worauf wettest du?
sporttip logo

Thun gelingt der Befreiungsschlag
«Waren heute richtig geil auf das Spiel»

Der FC Thun feiert im Ländle drei wichtige Punkte. Dank des 2:1-Sieges gehen die Berner Oberländer mit einem Erfolgserlebnis in die dreiwöchige Nati-Pause. Torschütze und Vorlagengeber Furkan Dursun ist zufrieden.
1/8
Nach drei Niederlagen in Folge feiern die Thuner wieder drei Punkte.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Die Schlüsselszene

Vor Thuns 2:0 wird Cocics Tor wegen eines vorangehenden Foulspiels aberkannt. Ref Prskalo pfeift erst ab, nachdem der Ball im Tor ist, anstatt die zur Debatte stehende Aktion sofort zu unterbinden. Denn diese war ganz am Anfang der ganzen Aktion, bei der der Ball lange im Strafraum herumflipperte. Und in der Tendenz war das eher kein Foul von Mack. Zoukit lief eher in diesen hinein. Und eine Pflicht, sich in Luft aufzulösen, gibt es nicht. Gleich danach kommt es auf der Gegenseite zum Siegtor von Nils Reichmuth.

Das Spiel

Thun startet aktiver ins Spiel und hat auch die erste Chance nach rund 15 Minuten. Vaduz kann die Szene aber gerade noch so klären. Plötzlich werden die Ländle-Kicker stärker und drücken auf die Führung. Niklas Lang trifft mit seinem Abschluss nur die Latte. Vaduz ist in dieser Phase näher an der Führung als die Gäste. Doch es sind die Berner Oberländer, die dank Furkan Dursun ein erstes Mal jubeln können.

Nach der Pause geht es dann Schlag auf Schlag. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff feiert Vaduz den vermeintlichen Ausgleich. Dieser zählt aber nicht, weil das Spiel wegen eines Foulspiels zuvor schon unterbrochen wurde. Im direkten Gegenzug ist dann der Meister dank Nils Reichmuth erfolgreich. Von Vaduz kommt lange keine Reaktion. Erst rund 20 Minuten vor Schluss erzielt Marcel Monsberger den Anschlusstreffer. In der 90. Minute muss Milos Cocic das 2:2 machen, verzieht seinen Schuss aufs leere Tor aber kläglich. So bleibt es beim knappen 2:1-Auswärtssieg der Berner Oberländer.

Die Tore

33. Minute, Furkan Dursun, 0:1: Thun-Goalie Niklas Steffen drischt den Ball über das halbe Feld. Brighton Labeau verlängert den Ball mit dem Kopf auf seinen Sturmpartner Furkan Dursun. Der Österreicher schüttelt seinen Gegner ab und verwandelt souverän.

49. Minute, Nils Reichmuth, 0:2: Die Thuner können sich zu einfach durch die Verteidigung der Liechtensteiner kombinieren. Dursun bedient Nils Reichmuth, der mit seinem überlegten Abschluss Vaduz-Goalie Leon Schaffran keine Abwehrchance lässt.

73. Minute, Marcel Monsberger, 1:2: Nun sind die Thuner etwas passiv: Lutfi Dalipi kann in Ruhe flanken und findet den Kopf von Marcel Monsberger. Dieser nickt zum Anschlusstreffer ein und bringt so die Hoffnung zurück.

Die Stimmen (gegenüber blue)

Furkan Dursun: «Die Erleichterung ist sehr gross. Wir wollten eine Reaktion zeigen, das haben wir auch. Ich bin sehr glücklich, dass ich meinem Team helfen konnte. Wir haben uns direkt nach dem Spiel gegen Servette physisch und mental auf heute vorbereitet. Ich habe bei meinem Tor darauf spekuliert, dass Labeau den Ball zu mir bringt. Im 1-gegen-1 bin ich stark. Ich wusste, wenn ich den Ball rüber lege, dann macht ihn Nils Reichmuth. Wir waren heute richtig geil auf das Spiel und das hat man gemerkt. Am Ende haben wir es uns selbst schwer gemacht. Wir waren sehr gut vorbereitet. Der Coach hat uns einen guten Matchplan mitgegeben. Als Stürmer ist es sehr wichtig wenn man ein Tor vor der Natipause erzielt. Ich bin jetzt mit Österreichs U21 im Einsatz.

Marc Schneider: «Wir müssen unsere Chancen einfach machen. Das Tor, das wir erhalten, ist naiv verteidigt. Eigentlich müssten wir aber mit der Führung in die Pause gehen. Wir hatten Phasen, in denen wir sehr gut gespielt haben. Wir wurden nicht belohnt. Die Zuteilung hat beim 2:0 nicht gestimmt. Es ist nicht so, dass wir keine Möglichkeiten hatten. Wenn man diese nicht macht, wird. man auf diesem Niveau bestraft. Cocic muss das 2:2 machen, da gibt es keine zwei Meinungen.

Nils Reichmuth: «Es ist enorm wichtig mit solch einem Gefühl und Ergebnis in die Nati-Pause zu gehen. Wir haben alles reingeworfen und verdient gewonnen. Ich bin mit mir nicht ganz zufrieden. Ich hatte gute Chancen und hätte den Sack schon früher zumachen müssen. Es tut mir Leid. Wir haben uns von Spiel zu Spiel verbessert. Mit den Punkten hat es nicht geklappt, aber die Leistung war gut. Morgen fliege ich in die USA und stehe dort mit der (chilenischen, d. Red.) Nati im Einsatz.»

VVlyDZ97x0ocs4_poster.jpg
1:49
«So wirds schwierig in der Liga»:Vaduz-Captain bemängelt Chancenverwertung

Der Beste

Furkan Dursun macht das 1:0 eiskalt und legt vor dem 2:0 herrlich für Reichmuth auf.

Der Schlechteste

Milos Cocic hat Pech, dass sein erster Treffer keine Anerkennung findet. Doch reines Unvermögen ist, dass er in der 90. Minute völlig freistehend aus 13 Metern übers Gehäuse zielt. Den MUSS der Deutsch-Serbe machen!

Die Schiris

Zrinko Prskalo gibt sein Debüt in der Super League. Dabei kommt es zu zwei ganz heiklen Szenen:

  1. Wenn ein Schiedsrichter 38 Sekunden braucht, um Gelb zu zücken wie Super-League-Debütant Zrinko Prskalo, dann kann man davon ausgehen, dass ihm jemand von aussen und wegen der Länge wohl der VAR – in diesem Fall der erfahrene Nico Gianforte, gesagt hat: «Du, das wäre dann doch mindestens eine Gelbe Karte. Bamert steht Dalipi auf den Unterschenkel ...» Beweisen kann man es nicht. Aber die Vermutung legt diesen Rat nahe. Und es ist auch kein Skandal, sondern Pragmatismus, um am Ende die richtige Entscheidung zu haben. Und das sollte immer im Vordergrund stehen.
  2. Siehe «Die Schlüsselszene».

Fazit: Prskalo hat bei seinem Debüt wenig Glück ...

Fans

Ein Grüppchen links in Rotweiss, ein Grüppchen rechts in Rotweiss, wobei es schon ein paar Auswärtsfans mehr hat, und in der Mitte die übrigen Interessierten. Es ist wie immer alles sehr beschaulich im schmucken Rheinpark. Total sind 3033 zugegen.

Das gab zu reden

Liridon Berisha fehlt überraschend im Aufgebot der Liechtensteiner. Offiziell aus privaten Gründen.

So gehts weiter

Es ist Nati-Pause. Drei Wochen können die Teams durchatmen. Am 10. Oktober stehen die Thuner wieder im Einsatz und treffen um 18 Uhr auf den FC Zürich. Einen Tag später empfängt Vaduz den FC Basel im Rheinpark.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen