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Highlights im Video:Emmanuel haut den Ball in der Nachspielzeit in den Winkel

«Verantwortung hat gefehlt»
Vaduz-Coach nimmt Leistungsträger nach Pleite in die Pflicht

Nach einer überzeugenden ersten Hälfte gegen den FC Zürich fällt der FC Vaduz erneut auseinander. Trainer Marc Schneider kritisiert sein Team nach der 1:2-Niederlage scharf und fordert von den arrivierten Spielern mehr.
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Die erste Halbzeit der Vaduzer ist ansprechend.
Foto: IMAGO/Urs Ottiger

Darum gehts

  • Vaduz gibt Spiel gegen den FCZ spät aus der Hand
  • 76 Prozent Ballbesitz für Vaduz in Halbzeit eins
  • Trainer Marc Schneider nimmt seine arrivierten Spieler in die Pflicht
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Andri BäggliRedaktor Sport

Schon wieder steht der FC Vaduz wegen eines späten Gegentores am Schluss ohne Punkte da. Das war bereits gegen Luzern der Fall und jetzt auch gegen den FC Zürich. Dabei zeigt der Aufsteiger in der ersten Halbzeit gegen einen erschreckend schwachen FCZ eine ansprechende Hälfte und geht mit einer 1:0-Führung in die Kabine.

Doch nach dem Seitenwechsel bleibt das einzige «Highlight», wie Vaduz-Trainer Marc Schneider FCZ-Mittelfeldspieler Livano Comenencia schubst. Die Liechtensteiner igeln sich ein und schaffen es nicht, sich von der Umklammerung zu befreien und kassieren die Quittung mit zwei Gegentoren.

Ratloser Trainer

Nach dem Spiel sagt Goalie Benjamin Büchel, der für den kranken Leon Schaffran im Kasten steht, dass nicht mehr viel fehle. «Wir müssen einfach ruhiger sein und vor allem als ganze Mannschaft besser verteidigen», so der niedergeschlagene Schlussmann.

Trainer Marc Schneider wirkt an der Pressekonferenz etwas ratlos. «Es ist ein Spiel, das man aus unserer Sicht nie und nimmer verlieren darf. Die zweite Halbzeit war einfach zu schlecht. Die Bereitschaft, gegen den Ball zu arbeiten, hat gefehlt.»

Fehlende Verantwortung

Damit spricht Schneider einen wichtigen Punkt an. In der ersten Halbzeit hatte der FCV 76 Prozent Ballbesitz und gewinnt mehr Zweikämpfe. Dann nimmt sowohl der Ballbesitz als auch die Zweikampfquote deutlich ab. Das hängt auch damit zusammen, dass von der Bank kein frischer Wind kommt.

«Natürlich erhofft man sich gegen Ende mehr, aber es ist einfach zu wenig gekommen. Wir haben die Bank und die Spieler, die wir haben und versuchen damit, das Maximum herauszuholen», so Schneider. Die Schuld sieht er aber bei den arrivierteren Spielern: «Mir hat die Verantwortung und die Kommunikation von ihnen gefehlt.»

Besonders bitter aus Sicht der Liechtensteiner ist, dass man mit einem Sieg zumindest vorübergehend einen zünftigen Sprung in der Tabelle hätte machen können. Da das Gezeigte über 90 Minuten einmal mehr ungenügend war, bleiben die Ländle-Kicker im Tabellenkeller stecken.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
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