VUC4dQ3KdvC79B_poster.jpg
1:16
Lavanchy nach Sieg beim FCB:«Boteli ist on fire – glücklich, dass er noch bei uns ist»

«Dieser Junge ist verrückt»
Provokant und spektakulär – Boteli-Mania in der Super League

Gegen Basel (2:1) trifft Winsley Boteli doppelt, jubelt provokant vor der Muttenzerkurve und gibt dann noch ein rotzfreches Interview. Teamkollege Numa Lavanchy freut sich, dass der Stürmer noch immer in Sion ist.
Kommentieren
1/7
Hat gut lachen: Winsley Boteli glänzt auch gegen Basel.
Foto: Toto Marti
RMS_Portrait_AUTOR_933.JPG
Lucas WerderReporter Fussball

Rückblickend hätte in Basel niemand etwas dagegen gehabt, wenn Winsley Boteli (20) das Wallis in diesem Sommer für einen zweistelligen Millionenbetrag in Richtung Ausland verlassen hätte. So wäre der FCB bei der 1:2-Heimpleite gegen Sion nicht nur um die zwei Tore des Sturm-Juwels herumgekommen. Sondern auch um dessen Jubelgesten vor der Muttenzerkurve, die im Joggeli ein Pfeifkonzert auslösen.

Doch fast noch frecher als sein Doppelpack und die Provokationen ist das Interview, das Boteli im Anschluss gibt. «Ich mag es, zu sticheln. Und es hat funktioniert. Das ist Teil des Spiels», erklärt der junge Genfer gegenüber Blue.

Gegen den FCB ist zuvor aber lange wenig vom U21-Nationalspieler zu sehen. Als Sion in der Schlussphase aber in Überzahl agieren kann, schlägt er zweimal eiskalt zu. Während bei seinem ersten Tor, einem abgelenkten Flachschuss, noch etwas Glück dabei ist, lässt Boteli bei seinem zweiten Treffer seine grosse Klasse aufblitzen. Im Rückwärtslaufen hämmert er den Ball mit einer Direktabnahme zum 2:1-Endstand ins Netz.

Boteli trifft alle 66 Minuten

Damit kommt Boteli nun auf zwölf Saisontore in elf Spielen in Super League und Conference-League-Quali. Saisonübergreifend steht er bei 23 Toren in 1520 Minuten. Macht im Schnitt alle 66 Minuten ein Boteli-Tor!

Kein Wunder, sagt Teamkollege Numa Lavanchy (33): «Ich bin sehr froh, dass er noch da ist. Dieser Junge ist verrückt. Er ist ein Killer vor dem Tor!» Doch was macht den Sion-Stürmer derart gefährlich? «Er denkt nicht zu viel nach und macht einfach sein Ding», so Lavanchy. «Das ist manchmal das Wichtigste für einen Stürmer.»

_TM27574.jpg
5:06
Highlights im Video:Boteli hämmert den Ball in den Basler Netzhimmel

Botelis Qualitäten kennt natürlich auch Christian Constantin (69), der einem Transfer in diesem Sommer mehrfach einen Riegel geschoben hat. Zuletzt erklärte der Sion-Boss, dass er seinen Angreifer auch bei einem 20-Millionen-Angebot nicht ziehen lassen werde. Doch wie sieht es im Winter aus, wenn ein Top-Klub 30 Millionen auf den Tisch legt? «Da müssen Sie den Präsidenten fragen», sagt Lavanchy.

Günstiger ist Boteli durch seinen Doppelpack in Basel sicher nicht geworden.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen