1 Prozent im September
Die Inflation ist so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr

Die magische Marke ist überschritten. Die Inflation in der Schweiz beträgt im September 1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik heute Donnerstag mitteilt. Dafür sorgen vor allem Preise für Benzin und Diesel. Es könnte ein teurer Herbst werden.
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Ein grosser Treiber der Teuerung: die Preise an der Zapfsäule.
Foto: imago/Rene Traut

Darum gehts

  • Die Inflation in der Schweiz stieg im September 2026 auf 1 Prozent
  • Erdölprodukte verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 31,2 Prozent
  • Parahotellerie und Automieten wurden bis zu 14,2 Prozent günstiger
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Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Die Teuerung zieht in der Schweiz wieder an. Im September kletterte die Inflation im Vergleich zum Vorjahr auf 1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstagmorgen mitteilt. Prognosen hatten das Erreichen der magischen 1-Prozent-Marke im Vorfeld bereits erwartet.

Schon im August ist die Teuerung auf 0,8 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Anfang Jahr betrug sie noch 0,1 Prozent. So hoch wie jetzt war die Inflation seit längerem nicht mehr. Zuletzt stand sie im August 2024 auf über einem Prozent.

Ein teurer Herbst

Der grösste Treiber hinter der Teuerung ist das Öl. Die Preise für Erdölprodukte wie Benzin und Diesel sind im Vorjahresvergleich um 31,2 Prozent teurer geworden. Dagegen haben die Parahotellerie sowie Automieten und Carsharing die Inflation etwas abgefedert. Sie waren im September nämlich um 11,2 respektive 14,2 Prozent günstiger.

Grundsätzlich gilt aber: Herr und Frau Schweizer müssen sich auf einen teuren Herbst einstellen. Die Krankenkassenprämien kosten mehr, Wohnen wird nicht günstiger und die Benzinpreise scheinen in den nächsten Wochen ebenfalls nicht plötzlich auf das vorherige Niveau zu fallen. Der Druck auf das Haushaltsbudget dürfte so schnell also nicht verschwinden.

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