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Selenski am WEF:«Europa muss lernen, sich um sich selbst zu kümmern»

Selenski am WEF
«Wir möchten, dass der Krieg dieses Jahr beendet wird»

Am Dienstag ist Wolodimir Selenski in Davos eingetroffen. Der ukrainische Präsident wird am WEF eine Rede halten. Blick tickert die Ansprache live.
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Wolodimir Selenski ist in Davos eingetroffen.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

  • Selenski in Davos angekommen, hält Rede und trifft Bundespräsidentin Keller-Sutter
  • Trump schaltet sich online zu, war während erster Amtszeit dreimal in Davos
  • 55. Weltwirtschaftsforum bringt zahlreiche Staats- und Regierungschefs in die Schweiz
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Marian NadlerRedaktor News

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (46) ist am Dienstag in Davos angekommen. Gegen 14.30 Uhr wird er eine Rede am WEF (World Economic Forum) halten. Im Anschluss trifft er sich mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter (61).

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Für Rede am WEF:Wolodimir Selenski kommt in Davos an

Bereits im vergangenen Jahr hatte der ukrainische Präsident auf der Bühne des Weltwirtschaftsforums eine viel beachtete Rede gehalten. Damals warnte er eindringlich vor einem möglichen «Einfrieren» des Kriegs, kündigte eine Friedenskonferenz an und kritisierte lückenhafte Sanktionen gegen Russland. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete Selenski als «Raubtier». Mit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump (78) könnte dies Befürchtung Selenskis, der Krieg könne eingefroren werden, in nächster Zeit Realität werden. Dennoch dürfte Selenski nichts unversucht lassen, um weitere Unterstützung für sein Land einzufordern.

Trump reist nicht an

Trump wird sich am Donnerstag online für seine Rede zuschalten lassen. Während seiner ersten Amtszeit war Trump dreimal nach Davos gereist.

Das 55. Weltwirtschaftsforum bringt eine Vielzahl an Staats- und Regierungschef in die Schweiz, darunter unter anderem der argentinische Präsident Javier Milei (54). Zudem werden diverse Chefs globaler Unternehmen und mächtiger Nichtregierungsorganisationen erwartet. Sie diskutieren über globale Herausforderungen, etwa geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Fragmentierungen und der sich beschleunigende Klimawandel.

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