Selenski klagt nach Angriff auf Kiew – Trump stellt klar
«Wir helfen der Ukraine»

Nach massiven russischen Angriffen auf die Ukraine stellt Selenski eine heikle Frage in den Raum: Warum kamen von den Partnern diesmal keine Frühwarnungen? Dass die USA Geheimdienstinfos zurückhielten, verneint Trump allerdings.
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Erst am Montag kam es zu einem russischen Angriff auf ein Haus in Kiew.
Foto: Screenshot X

Darum gehts

  • Seit Montagabend griff Russland die Ukraine massiv an.
  • Ein Wohnhaus wurde zerstört, vier Menschen starben.
  • Selenski meldete keine Warnung; ob US-Daten fehlen, ist unklar.
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Fabrice ObristRedaktor News

Seit Montagabend hat Russland die Ukraine mit hunderten Drohnen, ballistischen Raketen und weiteren Waffen angegriffen. Dabei wurde unter anderem ein Wohnhaus zerstört und vier Menschen kamen ums Leben.

Wie der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) jetzt auf X schreibt, sei man nicht wie üblich von Alliierten vor einem Angriff auf Kiew gewarnt worden. «Leider erhielten wir von unseren Partnern keine Frühwarnung vor diesem Angriff», beklagt der 48-Jährige.

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«Wir helfen ihnen»

Diese Aussage kommt zu einem brisanten Zeitpunkt. Erst vor wenigen Tagen drohten amerikanische Verhandler nämlich damit, dass die USA den Austausch von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine einstellen würden, wenn die ukrainischen Angriffe auf Russland weitergehen. Nach Selenskis Angaben hat die Ukraine in den vergangenen zwei Tagen keine Angriffe auf russische Ölraffinerien oder andere Energieinfrastruktur durchgeführt.

Bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus antwortete eine Sprecherin auf die Frage, ob die Ukrainer keine Geheimdienstinfos mehr bekommen: «Ich muss mich dazu bei Ihnen zurückmelden.»

Später erklärte US-Präsident Donald Trump (80) gegenüber anwesenden Reportern, dass man den ukrainischen Streitkräften und Geheimdiensten weiterhin Informationen zukommen lasse. «Wir helfen ihnen», sagte er. «Wir möchten, dass dieser Krieg endet. Darum arbeiten wir mit ihnen und den Russen zusammen.»

Trump will keine ukrainischen Angriffe auf Russland, weil er erst kürzlich einen Deal mit Kreml-Chef Wladimir Putin (74) ausgehandelt hat. Dieser beinhaltet das Freigeben von russischem Diesel – und soll so die hohen Energiepreise in den USA senken. Ukrainische Angriffe könnten den Deal gefährden, was Trump wohl unbedingt verhindern will.

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